St. Pölten/Wr. Neustadt (OTS) – „Es ist absurd! Feueralarm-Übungen
zwei Mal im Jahr, aber Amok-
Training null – als hätte es Graz niemals gegeben“, kommentiert FPÖ
Niederösterreich Bildungssprecher LAbg. Helmut Fiedler Berichte von
besorgten Eltern der Oberstufe BG Zehnergasse in Wr. Neustadt. „Zudem
haben nur die erste bis vierte Schulstufe sowie die achte Schulstufe
einen fixen Klassenraum, der Rest muss auf Wanderschaft gehen.
Außerdem ist das Schulgebäude den ganzen Tag sperrangelweit offen“,
berichtet der Vater dem freiheitlichen Bildungssprecher weiter.
„Es gibt zwar an einigen nö. Schulen einen mehrseitigen
Notfallplan, aber viel zu wenig Schulungs- und Einweisungsangebote
für die Lehrkräfte. Sowohl die Bildungsdirektion als auch das
Innenministerium sind hier dringend gefordert“, so Fiedler weiter.
Auch FPÖ Niederösterreich Sicherheitslandesrat Martin Antauer
fordert nach dem Amok-Fehlalarm-Desaster in der HAK St. Pölten letzte
Woche endlich Taten: „Ein Notfallplan und regelmäßige Übungen sind
die Unterkante. Auch vermissten viele betroffene Kinder und Eltern
nach dem letzten Fehlalarm Unterstützung und psychologische
Betreuung. Die Sicherheit unserer Kinder darf unter keinen Umständen
leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden.“