Wien (OTS) – Der Landesparteiobmann der Wiener Volkspartei und
Bezirksvorsteher
der Inneren Stadt, Markus Figl, begrüßt die heutige Ankündigung, die
Novelle der Straßenverkehrsordnung – die die Grundlage für die
Verkehrsberuhigung der Inneren Stadt schafft – nun auf den Weg zu
bringen.
„Die verkehrsberuhigte Innere Stadt ist ein großer Schritt für
eine lebenswertere Stadt und wird nicht nur die Lebensqualität der
Bewohnerinnen und Bewohner erhöhen, sondern auch den
Wirtschaftsstandort stärken“, so Figl. „Mit dieser Maßnahme schaffen
wir einen Raum, in dem sich die Menschen sicherer und wohler fühlen –
ein Wien, das wieder mehr Platz für Begegnung, Grün und
Lebensqualität bietet.“
Breiter Konsens im Bezirk
„Die Verkehrsberuhigung war und ist ein wesentlicher Schwerpunkt
unserer Arbeit im Ersten Bezirk. Es gibt einen breiten Konsens in der
Bezirksvertretung. Gemeinsam mit Stadt und Bund haben wir damit den
Wunsch der überwiegenden Mehrheit der Bezirksbewohnerinnen und –
bewohner nach einer klaren Zufahrtsregelung im Stadtzentrum
umgesetzt“, betont Figl.
Die Grundlage für die Umsetzung bilden die Ergebnisse der von
Bezirk und Stadt in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie. Diese zeigt
deutlich: Durch die geplanten Maßnahmen wird es bis zu 15.700 weniger
Einfahrten pro Tag geben – das bedeutet weniger Lärm, weniger Stau
und eine spürbare Reduktion der Stellplatzauslastung um 23 Prozent.
Mehr Grünraum, mehr Lebensqualität
Künftig sind 26 statt bisher 34 Einfahrten entlang des Rings
vorgesehen. Dadurch entsteht zusätzlicher öffentlicher Raum, der
durch Begrünung, Sitzgelegenheiten sowie sichere Rad- und Fußwege neu
gestaltet werden kann. Zufahren dürfen weiterhin Bezirksbewohnerinnen
und -bewohner, der notwendige Wirtschafts- und Lieferverkehr,
Einsatzfahrzeuge, Müllabfuhr, Taxis und Nutzerinnen und Nutzer
öffentlicher Garagen. Auch der Hol- und Bringverkehr für
mobilitätseingeschränkte Personen bleibt durch eine Einfahrt von bis
zu 30 Minuten möglich.
„Als wichtige Begleitmaßnahme fordern wir den raschen Aufbau
eines Garagenleitsystems, um den Verkehr im Bezirk weiter zu
entlasten und Suchverkehr zu vermeiden“, so Figl weiter.
Wien gewinnt – die Innere Stadt wird bewohnter
„Weniger Verkehrslärm, weniger Abgase und mehr Raum für Menschen
– das ist der Weg, den wir gehen müssen. Die verkehrsberuhigte Innere
Stadt wird die Lebensqualität deutlich erhöhen. Die Innenstadt soll
weiterhin ein Ort sein, wo sich Menschen nicht nur gerne aufhalten,
sondern auch gerne wohnen“, erklärt Figl.
„Wir freuen uns, dass dieses Projekt nun endlich umgesetzt wird.
Es ist ein Erfolg für alle Wienerinnen und Wiener – für mehr
Lebensqualität, mehr Umweltbewusstsein und eine bewohnte, lebendige
Innenstadt“, so Figl abschließend.