Figl/Olischar ad Heumarkt: Weiterer Beleg für das Planungsversagen der SPÖ-Neos-Stadtregierung

Wien (OTS) – „Das heute bekannt gewordene Gerichtsgutachten bestätigt
einmal mehr,
was seit Jahren völlig klar ist: Egal in welcher Variante – das
Heumarkt-Projekt ist nicht welterbetauglich. Ein weiterer Beleg für
das Planungsversagen der SPÖ-Neos-Stadtregierung“, reagieren
Landesparteiobmann Markus Figl und Planungssprecherin Elisabeth
Olischar auf die heutige Berichterstattung in der Tageszeitung
„Kurier“.

Das vom BVwG beauftragte Fachgutachten zeigt unmissverständlich,
dass selbst die kleinste, als „Minimalversion“ präsentierte Variante,
die aktuell anhängig ist – nämlich das Projekt „Heumarkt Neu 2023“ –,
massive negative Auswirkungen auf das historische Stadtbild und den
UNESCO-Welterbestatus hat.
Besonders brisant sei auch, dass Gutachterin Birgitta Ringbeck das
von der Stadt Wien herangezogene Gutachten von Christa Reicher als
„nicht plausibel und nachvollziehbar“ wertet. Damit stehe vor allem
auch erneut das Vorgehen der SPÖ-Neos-Stadtregierung in einem
zweifelhaften Licht.

„Es ist höchste Zeit, dass sich der Bürgermeister und die SPÖ-
Neos-Stadtregierung endlich der Realität stellen. Wien steht seit
2017 auf der Roten Liste des gefährdeten Welterbes. Dass selbst nach
Jahren keinerlei welterbetaugliche Lösung vorgelegt wurde, ist ein
politisches Versagen ersten Ranges“, so Figl weiter.

„Dieses Gutachten ist eine erneute und eindeutige Bestätigung:
Die SPÖ-Neos-Stadtregierung hat jahrelang an einem Projekt
festgehalten, das niemals welterbetauglich war – in keiner Version.
Anstatt Lösungen vorzulegen, die internationalen Anforderungen
gerecht werden, wurden problematische Gutachten verteidigt und
Warnsignale ignoriert“, so Olischar weiter.

Es brauche daher endlich einen transparenten, ehrlichen Neustart.
Nur eine konsequent welterbetaugliche Lösung könne den Welterbestatus
schützen und den internationalen Ruf unserer Stadt bewahren.