FHK begrüßt Prozess zur Entwicklung einer Hochschulstrategie 2040

Wien (OTS) – Die Österreichische Fachhochschul-Konferenz (FHK)
begrüßt den von
Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner angestoßenen Prozess
zur strategischen Positionierung der österreichischen Hochschulen.

Zwtl.: FH/HAW stehen für anwendungsorientierte Forschung

Gerade die Fachhochschulen (FH) bzw. Hochschulen für Angewandte
Wissenschaften (HAW) leisten einen essentiellen Beitrag zur
Weiterentwicklung der Wissenschaften, in dem sie mit einem klar
anwendungsorientierten Forschungsprofil einen wichtigen
Transferauftrag in die Wirtschaft und Gesellschaft erfüllen. Damit
werden sie eine Schlüsselrolle im Prozess einnehmen, denn die
vorliegenden Analysen belegen klar und eindeutig: FH/HAW schaffen
Arbeitsplätze, sichern Innovation und erhöhen das Bildungsniveau in
den Regionen. Die angekündigte Abstimmung und Stärkung der
profilspezifischen Aufgaben der jeweiligen Hochschultypen wird vor
diesem Hintergrund begrüßt.

Zwtl.: Tradierte Meinungsbilder überwinden

„Anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung in Kooperation
mit der Wirtschaft und Gesellschaft ist die zentrale Aufgabe der
FH/HAW und zentrales Element unseres Hochschulprofils. Diese Aufgabe
verfolgen wir wie kein anderer Hochschulsektor. Dieses Element gilt
es zu stärken und darum ist die angewandte Forschung der FH/HAW in
der Zukunft wesentlich auszubauen und zu fördern“, betont FHK-
Präsidentin Ulrike Prommer.

Die FHK begrüßt eine klare Profilschärfung der österreichischen
Hochschulen. „Wir sind aber zutiefst davon überzeugt, dass
wettbewerbsfähige und international agierende Hochschulen nicht
aufgrund von Abschlüssen zu bewerten sind, sondern durch die von
ihnen erbrachten Leistungen. Der Hochschulstrategieprozess ist eine
Chance tradierte Meinungsbilder zu überwinden und neue innovative
Konzepte zu stärken und weiterzuentwickeln“, so FHK-Generalsekretär
Kurt Koleznik.

Zwtl.: Gesellschaftliche Verantwortung der FH/HAW

FH/HAW haben eine große gesellschaftlichen Verantwortung. Sie
tragen dazu bei, die liberale Demokratie in Österreich zu sichern und
setzen Maßnahmen zur Demokratiebildung, der Stärkung der
Diskussionskultur sowie der Wissenschaftsfreundlichkeit.
Meinungsfreiheit, Vielfalt und ein friedliches Miteinander sind
zentrale Werte ihrer Hochschulkultur. FHK-Präsidentin Prommer dazu:
„Mit ihren starken Kooperationsstrukturen transferieren FH/HAW diese
Kultur in die Gesellschaft und fördern die Teilhabe der Gesellschaft
an der Wissenschaft. Ein gemeinsames Bekenntnis aller
Hochschulsektoren zur Demokratie ist daher aus unserer Sicht ein
wichtiges Element der künftigen Hochschulstrategie, das wir
ausdrücklich unterstützen.“