Wien (OTS) – Für Henrietta Egerth und Karin Tausz, die
Geschäftsführerinnen der
Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG, ist klar: „Nur
gemeinsam können die ambitionierten Ziele in der Industriestrategie
erreicht werden. Deshalb setzen sich die Eigentümer-Ministerien der
FFG seit Herbst für einen ausgewogenen FTI-Pakt ein.“ Das gute
Zusammenspiel von Grundlagenforschung, angewandter Forschung und
industrieller Anwendung war bislang ein österreichisches
Erfolgsrezept.
Zwtl.: Innovationsförderung als Wachstumsmotor
„Einsparungen bei Innovation und Technologie wirken sich
unmittelbar auf Wachstum, Beschäftigung und Zukunftschancen aus“, so
die FFG-Geschäftsführerinnen. Weniger Mittel für angewandte
Forschung, Technologie und Innovation erschweren die Umsetzung
zentraler Vorhaben der Industriestrategie und schwächen die
internationale Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig. Innovationsförderung
hat nachweislich erhebliche Beschäftigungs- und
Wertschöpfungseffekte: An je 100 Mio. Euro Innovationsförderung
hängen über 2.000 Jobs.
Zwtl.: FTI-Pakt als zentraler Umsetzungsrahmen
Die Industriestrategie der Bundesregierung setzt gezielt auf neun
neu definierte Schlüsseltechnologien. Im Rahmen des FTI-Pakts sind
rund 2,6 Milliarden Euro dafür vorgesehen. „Gerade in wirtschaftlich
und geopolitisch unsicheren Zeiten müssen Unternehmen flexibel auf
neue Entwicklungen reagieren können. Dafür braucht es verlässliche,
breit angelegte Förderinstrumente“, so Egerth und Tausz.
Reduktionen, wie sie jetzt im Raum stehen, gefährden nicht nur
laufende Innovationsprojekte, sondern auch das Ziel, Österreich
langfristig international wettbewerbsfähig zu halten und die
Forschungsquote wie geplant auf 4 Prozent des BIP zu steigern.