Feuerwehrleistungs-Schau eröffnet: Tausende Besucher bei KAT25 in Tulln

Tulln (OTS) – Am heutigen Samstag können sich Interessierte bei der
KAT25, der
Leistungsschau der NÖ Feuerwehren und ihrer Partnerorganisationen, in
Tulln über das Feuerwehrwesen in Niederösterreich informieren. Bei
der Eröffnung betonten Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner,
Bundeskanzler Christian Stocker, LH-Stellvertreter und viele weitere
Ehrengäste die Bedeutung der heimischen Feuerwehren und sprachen
ihnen Dank für ihren Einsatz aus.

„Wenn man sich auf diesem Areal umschaut und die Einsatzfahrzeuge
und Spezialgerätschaften sieht, ist es beeindruckend“, sagte
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und unterstrich: „Viel
beeindruckender sind aber die Menschen, die diese Gerätschaften
benutzen. Da braucht es viel Wissen, große Einsatzbereitschaft und es
muss geübt werden, damit im Ernstfall alles bestens funktioniert.
Dafür investieren unsere Ehrenamtlichen sehr viel Zeit. Das macht
demütig und stolz. Ohne die Freiwilligen Feuerwehren wäre
Niederösterreich nicht das, was es ist: Nämlich ein starkes und
solidarisches Land. Gerade bei der Freiwilligen Feuerwehr gibt man
Sicherheit und lernt Kameradschaft und Zusammenhalt. Das braucht es
in Niederösterreich für die beste Zukunft unserer Kinder.“

Im Hinblick auf die heutige Leistungsschau der Feuerwehren
erinnerte die Landeshauptfrau daran, dass die KAT eigentlich im
Vorjahr hätte stattfinden sollen, aufgrund des Hochwassers aber
abgesagt wurde: „Voriges Jahr hat die Leistungsschau um diese Zeit im
gesamten Bundesland stattgefunden. Es waren für uns Momente, die uns
immer in Erinnerung bleiben.“ Abschließend meinte Mikl-Leitner, sie
wünsche der Feuerwehr, dass „die Erfolgsgeschichte weitergeht und
dass ihr nach all euren Einsätzen gut nach Hause kommt. Ihr seid
Botschafter im ganzen Land, in Österreich und in ganz Europa.“

Bundeskanzler Christian Stocker bedankte sich ebenso für den
Einsatz der Freiwilligen und sprach von einem „bewegenden Moment“,
als niederösterreichische Feuerwehrleute beim Waldbrand in Montenegro
unterstützt haben: „Das Image, das Österreich dort bekommen hat, und
die Reputation, die die Feuerwehr in Montenegro bekommen hat, geht
weit über vieles andere hinaus. Es ist nicht nur Hilfe geleistet
worden, sondern diese Hilfe ist auch ein Türoffner in ganz vielen
Bereichen – wirtschaftlich, gesellschaftlich, politisch. Ich bedanke
mich bei allen, die dabei waren und geholfen haben. Es war eine ganz
ausgezeichnete Arbeit, die hier geleistet wurde.“

LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf blickte zu Beginn seiner
Ausführungen an die Hochwasserkatastrophe im Vorjahr zurück: „Ich
kann mich an jede Sekunde erinnern. Es waren bewegende Momente, vor
allem als die Kameraden aus den anderen Bundesländern zur
Unterstützung angerückt sind, es war ein unglaublicher Kraftschub für
unsere Kameraden.“ Den Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern sagte er
ein „herzliches Dankeschön für die großartige Einsatzbereitschaft,
denn alle sieben Minuten rückt in Niederösterreich eine Feuerwehr
aus. Die Helden von heute sind nicht irgendwelche Internetstars,
sondern echte Helden tragen Feuerwehruniform.“

Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner bezeichnete die
heutige KAT25 als „besondere Veranstaltung, bei der die gesamte
Sicherheitsfamilie Niederösterreich und ihre gesamte Schlagkraft hier
in Tulln zu sehen ist.“ Darüber hinaus bedankte er sich bei allen
freiwilligen Helferinnen und Helfern, die diese Veranstaltung
ermöglichen. Im Zuge der Eröffnung wurden Ehrungen an Feuerwehrleute,
die beim Waldbrand in Montenegro und Griechenland unterstützt haben,
übergeben. Fahrefellner dazu: „Das, was ihr beim jüngsten Einsatz
beim Waldbrand in Montenegro geleistet habt, kann sich sehen lassen.
Das ist einzigartig in Österreich und in Europa.“

Zu den weiteren Gästen der Eröffnung zählten neben Landesrat
Martin Antauer unter anderem auch Bezirkshauptleute aus
Niederösterreich, Landesamtsdirektorin-Stellvertreterin Verena
Sonnleitner, Bundesfeuerwehrverband-Präsident Robert Mayer, Vertreter
der Einsatzorganisationen, Gemeindebund-Präsident Hannes Pressl,
Städtebund-Vorsitzender Matthias Stadler und Tullns Bürgermeister
Peter Eisenschenk. Die Militärmusik Niederösterreich sorgte für die
musikalische Begleitung der Eröffnung.