Wien (OTS) – Enttäuscht und mit Unverständnis reagieren die
Vertreter:innen der
FCG-ÖAAB Fraktion in der Arbeiterkammer Wien auf das
Abstimmungsverhalten im Zuge der heutigen Vollversammlung. „Man
möchte glauben, dass Interessenvertreter im Sinne der
Arbeitnehmer:innen abstimmen und nicht rein aus politischem Kalkül
agieren.“ Die FCG-ÖAAB-AK Fraktion habe etliche gute und sinnvolle
Anträge eingebracht. Nur ein Teil wurde angenommen bzw einem
Ausschuss zugeteilt. Die meisten Anträge haben zum Ziel, die
Arbeitnehmer:innen finanziell zu entlasten, sei es, das
Valorisierungsgesetz abzuschaffen, die Kalte Progression nicht wieder
einzuführen oder die Pendlerpauschale an die Inflation anzupassen.
Zwtl.: Menschen entlasten
„Etwas von der sozialdemokratischen Wiener Stadtregierung zu
verlangen oder gegenüber dem SPÖ Finanzminister etwas zu fordern,
scheint den Genoss:innen schwer zu fallen. Da wiegt die
Parteizugehörigkeit wohl stärker als die mögliche Entlastung der
Menschen“, bringen es die Kammerrät:innen der FCG-ÖAAB Fraktion auf
den Punkt.
Für die Christlichen Arbeitnehmer:innen Vertreter stehen die
Menschen im Mittelpunkt. Und die seien aufgrund der Teuerung und
steigenden Lebenshaltungskosten ohnehin unter Druck. „Stellen wir
doch alle Parteiinteressen in den Hintergrund. FÜR die Menschen“,
appellieren sie abschließend.