Wien/St. Pölten (OTS) – Österreich plant mit Herbst ein
Social-Media-Verbot für unter 14-
Jährige. Familienbund-Präsidentin Abg.z.NR Mag.a Johanna Jachs
begrüßt diese Regelung: „Damit wird klar ausgesprochen: Social Media
sind nichts für Kinder – und Eltern erhalten endlich eine klare
Orientierung.“
„Aus unserer Erfahrung in der Elternarbeit wissen wir, dass
Eltern hier oft allein gelassen sind – mit Fragen wie: Ab wann soll
mein Kind ein Smartphone nutzen? Welche Apps sind geeignet – und
welche nicht? Das Social-Media-Verbot setzt ein klares Signal:
TikTok, Snapchat und Co sind nichts für junge Kinder“, so die
Familienbund-Präsidentin.
Digitale Medien sind längst Teil des Familienalltags geworden.
Auch Eltern sind von der Informationsflut der sozialen Medien
überrollt worden. Gleichzeitig fehlt vielen Eltern die nötige
Orientierung: Was ist gut für mein Kind – und was nicht? Viele Eltern
übersehen zudem, dass die Aufsichtspflicht nicht am Bildschirm endet,
sondern auch im digitalen Raum gilt.
„Das Social-Media-Verbot ist ein wichtiger erster Schritt.
Familien brauchen dazu begleitend klare Informationen: Was ist gut
für mein Kind? Wo finde ich passende Angebote? Und wie bringe ich
Struktur in unseren digitalen Alltag? Hier braucht es mehr Aufklärung
und Unterstützung für Familien, zum Beispiel durch
Elternbildungsangebote im Rahmen des Eltern-Kind-Passes“, schließt
Jachs.