Wien (OTS) – Der Mangel an qualifizierten Fach- und Führungskräften
zählt für
österreichische Unternehmen zu den größten Risiken der kommenden
Jahre. Unternehmen spüren heute schon die Auswirkungen des
Talentemangels. Die Ergebnisse der Online-Umfrage unter 323 CFOs,
CEOs und Top-Manager:innen (Mai – Juli 2025) zeigen ein klares Bild:
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73 % sehen den Fachkräftemangel als Risiko für ihre
Wettbewerbsfähigkeit,
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68 % auch den Führungskräftemangel.
Gleichzeitig fehlt es an strategischer Vorbereitung:
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Nur 11 % verfügen über eine umfassende Nachfolgeplanung.
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Über 40 % haben keine oder nur kurzfristige Workforce-Strategien.
Unternehmen spüren die Folgen schon heute:
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55 % berichten von Know-how-Verlust und Fluktuation.
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45 % beklagen Verzögerungen strategischer Projekte.
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43 % nennen Produktivitäts- und Umsatzeinbußen.
Das klassische Silodenken zwischen Finance und HR bricht auf: 43
% sehen CFOs als wesentliche Mitgestalter:innen der Nachfolgeplanung
, nur 11 % verorten die Verantwortung primär bei der HR-Abteilung.
Zwtl.: Zentrale Einschätzungen
„Wer heute nicht in Talententwicklung und Nachfolge investiert,
gefährdet morgen seine Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit.“ –
Mag. Matthias Schulmeister
„CFOs werden zu Schlüsselfiguren für eine integrierte Workforce
Governance.“ – Dr. Rita Niedermayr
Zwtl.: Austrian CFO Day 2025
Die Ergebnisse werden am 23. September 2025 beim Austrian CFO Day
in Wien vorgestellt. Ein hochkarätig besetztes Panel diskutiert unter
anderem:
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Weshalb wird die Nachfolgeplanung als wichtig erkannt, aber nur
von wenigen Unternehmen langfristig gedacht?
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Welche Rolle spielt systematische Nachfolgeplanung für den
Unternehmenswert?
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Was bedeutet der demografische Wandel für die
Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen?