Wien (OTS) – Die öffentliche Forschungsinfrastruktur-Datenbank des
Bundesministeriums für Frauen, Wissenschaft und Forschung (BMFWF) hat
beim Europäischen Verwaltungspreis (European Public Sector Award,
EPSA 2025–26) den „Award of Special Recognition“ erhalten. Das
European Institute of Public Administration (EIPA) überreichte die
Auszeichnung am 24. September 2026 in Maastricht.
Zur zehnten Ausgabe des Preises würdigte die Jury Projekte, die
sich seit ihrer ersten Einreichung nachweislich weiterentwickelt
haben und langfristig tragfähig sind. Die Datenbank war beim EPSA
2023–24 mit einem Good Practice Certificate ausgezeichnet worden und
wurde seither laufend ausgebaut. Bereits 2021 hatte sie den
Österreichischen Verwaltungspreis gewonnen (Jurypreis, 1. Platz in
der Kategorie „Führung und Steuerung“).
Die aktuelle Auszeichnung ist damit die dritte für das Projekt.
„Wenn wir Forschungsinfrastruktur teilen, können wir gemeinsam
viel mehr erreichen. Unsere Forschungsinfrastruktur-Datenbank macht
unsere exzellente Forschungsinfrastruktur nicht nur sichtbar, sondern
auch zugänglicher. Sie erleichtert Kooperationen zwischen
Universitäten, Fachhochschulen bzw. Hochschulen für angewandte
Wissenschaften, Forschungseinrichtungen und Unternehmen und
ermöglicht so neue Ideen für morgen. Ich gratuliere dem Projektleiter
Dr. Thorsten D. Barth und dem gesamten Team herzlich zu dieser hohen
europäischen Auszeichnung “, so Bundesministerin Eva-Maria
Holzleitner.
Die Datenbank wurde 2016 eingerichtet, um
Forschungsinfrastrukturen für gemeinsame Projekte von Wissenschaft,
Forschung und Wirtschaft auffindbar zu machen. Mehr als 140
Einrichtungen und Unternehmen präsentieren dort über 2.900
Forschungsinfrastrukturen, die für Kooperationen offenstehen. Die
Datenbank zeigt außerdem, an welchen europäischen
Forschungsinfrastrukturen der ESFRI-Roadmap Österreich beteiligt ist.
Unternehmen, insbesondere kleine und mittlere, finden dort einen
transparenten Zugang zu relevanten Infrastrukturinformationen und
Partizipationsmöglichkeiten, um Innovations-, Entwicklungs- und
Kooperationsvorhaben in Österreich zu realisieren.
Für das BMFWF ist die Datenbank zugleich das zentrale Instrument
für Mapping und Monitoring der österreichischen
Forschungsinfrastrukturen und damit die Datengrundlage für den
Forschungsinfrastruktur-Aktionsplan 2030.
Weitere Informationen:
Projektprofil beim EPSA: https://www.eipa.eu/epsa/public-research-
infrastructure-database-research-and-innovation-through-open-
collaboration/
Forschungsinfrastruktur-Datenbank:
https://forschungsinfrastruktur.bmfwf.gv.at
Auszeichnungen und Pressemeldungen:
https://forschungsinfrastruktur.bmfwf.gv.at/de/faqs-
info/info/auszeichnungen-und-pressemeldungen