EU und Partner setzen Zeichen für die Ukraine im Herzen von Wien

Wien (OTS) – Heute jährt sich der Beginn des russischen
Angriffskriegs gegen die
Ukraine zum vierten Mal. Auf Initiative der Vertretung der
Europäischen Kommission und der ukrainischen Botschaft in Österreich
haben Diplomatinnen und Diplomaten der EU- und G7-Staaten, EU-
Abgeordnete sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der EU-
Institutionen am Nachmittag vor dem Stephansdom ihre Solidarität mit
der Ukraine untermauert.

Patrick Lobis, Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission
in Österreich, sagte: „Wir stehen felsenfest an der Seite der
Ukraine, die sich seit vier Jahren gegen den russischen Angriffskrieg
verteidigen muss. Die Unterstützung der Ukraine dient aber auch
unserer eigenen Sicherheit. Es geht nicht nur um die Zukunft der
Ukraine, sondern um die Zukunft des europäischen Kontinents. Wir alle
wollen einen gerechten und nachhaltigen Frieden für die Ukraine.
Dafür muss sich die Ukraine in einer Position der Stärke befinden.“

Vasyl Khymynets, Botschafter der Ukraine in Österreich, betonte:
„Heute ist es wichtiger denn je, die internationale Solidarität mit
der Ukraine zu würdigen. Gerade die EU und ihre Mitgliedstaaten
zeigen, dass Solidarität nicht nur ein Wort ist. Die Hilfsmaßnahmen
unterstützen bedürftige Menschen und retten Leben – wie jüngst in
Zeiten des Winterterrors. Solidarität heißt auch, Druck auf den
Aggressor auszuüben, ihn zum Frieden zu zwingen. Und den Aggressor
zur Verantwortung zu ziehen. Solidarität ist eine menschliche
Kategorie, sie ist ein Zeichen der Menschlichkeit. Und dafür ist das
ukrainische Volk sehr dankbar.“

Die Europäische Union unterstützt die Ukraine auf
unterschiedlichsten Ebenen. Insgesamt haben die EU-Institutionen und
die Mitgliedstaaten seit Beginn des Angriffskriegs rund 195
Milliarden Euro für die Ukraine mobilisiert, knapp 70 Milliarden Euro
davon sind in militärische Ausrüstung geflossen. Die EU-Staats- und
Regierungschefs haben zudem vereinbart, der Ukraine ein Darlehen über
90 Milliarden Euro für 2026 und 2027 zu gewähren, um das Budget und
die Verteidigung des Landes zu stärken.

Um Russlands wirtschaftliche Basis zu schwächen und Putin die
Finanzierung seines völkerrechtswidrigen Angriffskriegs zu
erschweren, hat die EU bereits 19 Sanktionspakete einstimmig auf den
Weg gebracht. Am 6. Februar hat die Europäische Kommission ein 20.
Paket vorgelegt.

Weitere Informationen: Factsheet – EU solidarity with Ukraine

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