Wien (OTS) – Niederösterreichs Haushalte machen ernst mit der
Wärmewende: über
61.000 installierte Pelletheizungen gegenüber 59.800 Ölheizungen (
Stand: Ende Juni) bedeuten im größten österreichischen Bundesland
erstmals Platz eins für nachhaltiges Heizen mit Pellets. Insgesamt
wurden in Niederösterreich von 2021 bis Juni 2025 genau 19.556
moderne Pelletheizungen installiert, der Großteil hat fossile
Heizungen ersetzt. Das bedeutet rund 276.000 Tonnen weniger CO2-
Äquivalente, 637 Millionen Euro an regionalem Umsatz und 54,9
Millionen Euro Ersparnis für die Haushalte bei den Heizkosten.
Die Energiewende findet in Niederösterreich statt – auch im
Heizkeller. Niederösterreich ist nicht nur Österreichs Ökostrom-
Lokomotive, sondern auch Vorreiter bei der Wärmewende. Im Vorjahr
haben 15.000 Haushalte ihre Heizsysteme auf Biomasse, Fernwärme oder
Wärmepumpen umgestellt.
„ Der starke Umstieg auf Pelletheizungen zeigt: Wir machen uns
unabhängig von Ölimporten, sichern regionale Wertschöpfung und
leisten einen zentralen Beitrag zur Klimawende. Die Menschen in
Niederösterreich sind echte Energiepioniere und machen unser Land
zurecht zum Energiebundesland Nummer eins “, so LH-Stellvertreter
Stephan Pernkopf.
“ Erstmals gibt es in Niederösterreich mehr Pellet- als
Ölheizungen. Das ist ein Meilenstein für die Wärmewende. Jede neue
Anlage bedeutet mehr Versorgungssicherheit, regionale Wertschöpfung
und spürbare Entlastung bei den Heizkosten. Bei der Umstellung auf
ein neues, energieeffizientes Heizsystem steht die Energie- und
Umweltagentur beratend zur Seite “, so Herbert Greisberger,
Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur NÖ.
„ Dass in Niederösterreich als erstem Bundesland Pelletheizungen
vor Ölheizungen liegen, zeigt, dass die Haushalte raus wollen aus
fossilen Brennstoffen und dass sinnvolle Förderungen dafür wirken “,
sagt Doris Stiksl, Geschäftsführerin des Branchenverbands proPellets
Austria. „ Ohne Wärmewende wird es keine Energiewende geben und dafür
brauchen Wirtschaft und Haushalte langfristig verlässliche
Rahmenbedingungen – ein Stop-and-go-Kurs bringt niemandem etwas. “
Zwtl.: Niederösterreich schafft Ölheizungsausstieg bis 2035
Statistisch kommen auf 1.000 niederösterreichische Haushalte 76,5
Pelletheizungen, das ist österreichweit der zweitbeste Wert nach
Kärnten (98). Beim aktuellen Tempo und weiterhin verlässlichen
Förderungen für den Heizungstausch kann Niederösterreich, so die
Analyse von proPellets Austria, den kompletten Ausstieg aus
Ölheizungen bis 2035 schaffen – damit liegt Niederösterreich mit
Oberösterreich im Spitzenfeld.
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