St. Pölten (OTS) – Nach einer Bauzeit von zwei Jahren und
Investitionen von rund 40
Millionen Euro fand heute, Mittwoch, vor der offiziellen Eröffnung am
1. September 2026 die Eröffnungsfeier des neuen Kremser Erlebnisbades
„Mirador“ statt. Finanz-Stadtrat Helmut Mayer, der in seiner Funktion
auch für „zwei großartige Beteiligungen“, das Stadtweingut und nun
das Mirador, zuständig ist, konnte unter den zahlreichen Ehren- und
Festgästen u.a. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Bundesrätin
Amelie Muthsam, Bürgermeister Peter Molnar, Bürgermeister a.D.
Reinhard Resch, den Projektleiter und Geschäftsführer der Kremser
Freizeitbetriebs GmbH Roland Dewisch sowie das Architektenteam von
skyline architekten begrüßen. Die Segnung nahm Stadtpfarrer Franz
Richter vor.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner bezeichnete das Mirador als
„neue Oase“: „Mit dem Mirador eröffnen wir einen Ort der Begegnung,
einen Ort der Bewegung und einen Ort, wo ganz viele Familien ihre
Erinnerungen haben werden.“ „Es ist gelungen“, gratulierte die
Landeshauptfrau und betonte: „Die Kremserinnen und Kremser können
stolz sein.“ „Es ist ein Ort der Zukunft“, führte Mikl-Leitner aus,
dass das Mirador kein Selbstläufer gewesen sei. So habe man 15 Jahre
im Wissen, wie es um das alte Hallenbad ausschaue, debattiert. „Es
ist desolat und eine berechtigte Diskussion, dass es hier ein neues
Bad braucht“, so Mikl-Leitner.
Das Mirador sei ein Ausblick, ganz nah an der Donau, in einer der
schönsten Regionen der Welt. „So ein Projekt kostet viel Geld, führte
die Landeshauptfrau aus, dass das ein „Zukunftsprojekt“ sei und „ein
Projekt für die beste Zukunft unserer Kinder“ und dankte
Bürgermeister a.D. Reinhard Resch und Bürgermeister Peter Molnar für
die gute Zusammenarbeit. Mikl-Leitner hob die Universitäten,
wissenschaftlichen Einrichtungen, die Kultur und den Pflegecampus
hervor und sprach davon, dass man seitens des Landes „Impulse für die
dynamische Entwicklung der Stadt Krems“ setze. „Mit dem Mirador
gelingt es, diese dynamische Entwicklung fortzusetzen“, betonte die
Landeshauptfrau auch die Wertschöpfung für die Region. Insgesamt
seien 45 Firmen an dem Bau beteiligt gewesen.
„Es ist ein Bad für Alt und Jung und für Extremsportlerinnen und
Extremsportler“, führte die Landeshauptfrau aus, dass es ihr wichtig
sei, dass hier die Kleinen schwimmen lernen können und sie hob auch
die Wellnessoase für Saunagängerinnen und Saunagänger hervor. „Dieses
Bad wird ein neuer touristischer Magnet sein“, betonte Mikl-Leitner
auch den Wert für die vielen Gäste aus dem Ausland. Zum Abschluss
sagte die Landeshauptfrau „Danke für all das, was entstanden ist“,
sie bedankte sich für das Miteinander in der Stadt, bei den
Architekten und bauausführenden Firmen. Hier sei ein
„Leuchtturmprojekt“ geschaffen worden.
Bürgermeister Peter Molnar begann seine Begrüßungsworte mit einer
Danksagung an Bürgermeister a.D. Reinhard Resch: „Danke, was du für
Krems erreicht hast.“ Dieses Mirador sei sein Konzept, das umgesetzt
worden sei. „Das ist nicht nur ein Bad für die Kremserinnen und
Kremser, es ist ein Bad für die ganze Region und für ganz
Niederösterreich“, betonte Molnar, dass es sich bei der Investition
um die größte Infrastrukturausgabe der letzten 40 Jahre und sicher
auch der nächsten 40 Jahre handle und bedankte sich beim Land
Niederösterreich und ecoplus für die Unterstützung. Mit dem Mirador
habe man einen „unglaublich schönen Aussichtspunkt“ geschaffen, denn
man blicke von hier aus auf das Stift Göttweig, auf die Wachau mit
Stein und auf die Stadt Krems.
Roland Dewisch, Projektleiter und Geschäftsführer der Kremser
Freizeitbetriebs GmbH, begann seine Worte über den Bau und die
Investitionen mit dem landläufig verwendeten Spruch: „Die
schwierigsten Geburten bringen oft die schönsten Kinder.“ „Unser
bestehendes Bad da drüben ist mehr als 50 Jahre alt. Es zerbröselt
uns förmlich unter den Fingern“, informierte Dewisch, dass man
ständig mit Rohrbüchen zu kämpfen habe und Dinge zu flicken seien.
Das Projekt sei immer wieder verschoben worden, nun konnte es
realisiert werden. Er sei sehr froh über das Siegerprojekt: Es sei
durchdacht und es gebe „super Ausblicke von allen Ebenen“. Die
Zusammenarbeit mit dem Architektenteam sei intensiv, aber konstruktiv
und befruchtend gewesen. Dewisch bedankte sich bei allen
bauausführenden Firmen: „Ihr habt alle super mitgezogen.“
Architekt Udo-Friedrich Schuster bedankte sich bei den
Auftraggebern, „dass sie sich begeistern haben lassen von unseren
Ideen“ und, dass man trotz dem Kostendruck viel umsetzen konnte. „Die
Potenziale mit den Aussichten waren uns völlig klar“, sagte Schuster,
dass die wichtigste Idee gewesen sei, die wichtigsten
Funktionsbereiche auf das Niveau des Donaudamms zu heben. „Wir
wollten ein begehbares Gebäude machen, das mit der Landschaft
verzahnt ist“, hob Schuster die Wasserbecken auf drei verschiedenen
Ebenen, die maximales Erleben ermöglichen, hervor. Architekt
Christian Petras ergänzte: „Wir haben die Landschaft studiert“ und
man habe versucht die verschiedenen Farben und Strukturen in das
Materialkonzept hineinzubringen, etwa die schimmernde Donau mit den
Grüntönen.
Nach dem offiziellen Festakt inklusive Banddurchschnitt für
geladene Gäste und Medien geht es ab 16 Uhr vom Restaurant
WachauBlick auf die große Bühne vor dem alten Bad, wo das großes
Eröffnungsfest für alle Besucherinnen und Besucher sowie Ehrengäste
stattfindet. Geboten wird auch musikalisch ein abwechslungsreiches
Programm: mit dem Kammerorchester Krems und der Hubertuskapelle der
Musikschule Krems, der Premiere der Klavierballade „Mirador“ für
Orchester und Violine, Jonas Reindl mit Mund-Art-Soul, 5/8erl in
Ehr’n mit Wiener Soul und Hot Pants Road Club mit tanzbarem Funk und
Soul. Bereits seit 14 Uhr begleitet zudem ein DJ von Stadtradio 1 das
Fest musikalisch.
Die Sommersaison des Freibads hat bereits begonnen und dauert bis
voraussichtlich 15. September. Geöffnet hat das Freibad täglich von 9
bis 20 Uhr. Das Hallenbad startet ab 1. September in die Sommersaison
und hat dann von 9 bis 21 Uhr geöffnet. Am 16. September beginnt die
Wintersaison mit denselben Öffnungszeiten.
Das Nähere Informationen: www.mirador-krems.at