EQS-News: Bisher bestes Ergebnis: STRABAG mit starker Entwicklung im Geschäftsjahr 2025

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Bisher bestes Ergebnis: STRABAG mit starker Entwicklung im Geschäftsjahr
2025

28.04.2026 / 07:00 CET/CEST
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Bisher bestes Ergebnis: STRABAG mit starker Entwicklung im Geschäftsjahr
2025

• Leistung um 6 % gesteigert, erstmals über € 20 Mrd.
• Fokus auf Wachstumsmärkte: Auftragsbestand um 24 % auf über € 31 Mrd.
ausgebaut
• EBIT-Marge mit 6,7 % auf sehr hohem Niveau (2024: 6,1 %)
• Konzernergebnis um 11 % auf € 916 Mio. ausgebaut
• Dividendenvorschlag: € 2,90 je Aktie (2024: € 2,50)
• Ausblick 2026: Leistung rd. € 22 Mrd., EBIT-Marge 5,0 %–5,5 %

 

    2025 2024 Δ 6M/2025 6M/2024 Δ %

Leistung € Mio. 20.423,95 19.238,80 6 8.905,19 8.329,29 7
Umsatzerlöse € Mio. 18.714,28 17.422,22 7 7.952,60 7.462,39 7
Auftragsbestand € Mio. 31.374,55 25.362,47 24 28.366,22 25.191,89 13
EBITDA € Mio. 1.882,82 1.644,18 15 430,81 358,87 20
EBITDA-Marge % 10,1 9,4   5,4 4,8  
EBIT € Mio. 1.247,23 1.061,89 17 129,37 81,92 58
EBIT-Marge % 6,7 6,1   1,6 1,1  
Konzernergebnis € Mio. 916,28 823,00 11 94,89 91,51 4
Ergebnis je Aktie € 7,94 7,35 8 0,82           -2
0,84
Mitarbeiteranzahl FTE 80.211 78.174 3 79.159 77.337 2

Der börsenotierte europäische Technologiekonzern für Baudienstleistungen
STRABAG SE erzielte 2025 sein bislang bestes Ergebnis. Wachstumstreiber
waren der Infrastrukturbau in den Bereichen Mobilität, Energie und Wasser
sowie der High-Tech-Industriebau. Herausfordernd wirkten der späte
Haushaltsbeschluss in Deutschland und fehlende kommunale Mittel in
Österreich. Auf Konzernebene konnte STRABAG diese Entwicklungen erneut
mehr als ausgleichen und unterstreicht damit die Widerstandsfähigkeit
ihres integrierten Geschäftsmodells.

Stefan Kratochwill, Vorstandsvorsitzender der STRABAG SE: 
„Wir haben im Jahr 2025 konsequent an der Umsetzung unserer Strategie 2030
gearbeitet. Mit dem Markteintritt in Australien, dem Ausbau unseres
Wasserinfrastrukturgeschäfts sowie Lösungen für leistbares Wohnen ist es
uns gelungen, entscheidende Schritte zu setzen. Gleichzeitig haben wir ein
operativ starkes Ergebnis erwirtschaftet. Strategiekonformes Wachstum und
weitere Fortschritte in der Profitabilität führten dazu, dass wir bei
Leistung, Auftragsbestand und EBIT-Marge neue Höchstwerte erreicht haben.“

Leistung, Umsatz und Auftragsbestand
Der STRABAG SE‑Konzern steigerte die Leistung im Geschäftsjahr 2025 um 6 %
auf € 20.423,95 Mio. und erzielte in allen operativen Segmenten Zuwächse.
Der konsolidierte Konzernumsatz erhöhte sich um 7 % auf € 18.714,28 Mio.
Zum Umsatz trugen die operativen Segmente Nord + West 40 %, Süd + Ost 39 %
sowie International + Sondersparten 21 % bei. Im Jahresverlauf 2025
überschritt der Auftragsbestand der STRABAG SE erstmals die
30‑Milliarden‑Euro‑Marke und lag zum Jahresende bei € 31.374,55 Mio., was
einem Plus von € 6,0 Mrd. bzw. 24 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der
Auftragsbestand konnte vor allem entlang der strategischen Wachstumsmärkte
Mobilitäts‑, Energie‑ und Wasserinfrastruktur sowie High‑Tech‑Bauten
ausgebaut werden.

Ertragslage
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich
im Jahr 2025 um 15 % auf € 1.882,82 Mio. Die EBITDA-Marge stieg im
Jahresvergleich von 9,4 % auf 10,1 % an und erreichte damit erstmals ein
zweistelliges Niveau. Im Einklang mit den Investitionen im Rahmen der
Strategie 2030 und der gestiegenen Asset-Basis nahmen die Abschreibungen
erwartungsgemäß um 9 % auf € 635,59 Mio. zu.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um 17 % auf € 1.247,23
Mio. deutlich an; die EBIT-Marge erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr von
6,1 % auf hohe 6,7 %. Maßgeblich für die höher als erwartete EBIT-Marge
waren unter anderem positive Effekte aus Großprojekten in Deutschland und
im internationalen Geschäft, insbesondere im Infrastrukturbereich.
Unterstützend wirkten zudem milde Witterungsverhältnisse in Deutschland,
die gegen Jahresende zu einer höheren Kapazitätsauslastung führten.

Das Zinsergebnis lag in der Berichtsperiode bei soliden € 40,97 Mio. und
damit unter dem Vorjahreswert von € 75,42 Mio. Maßgeblich für diese
Entwicklung waren einerseits niedrigere Einlagenzinsen und andererseits
drehte das im Zinsergebnis enthaltene Kursergebnis mit € -10,79 Mio.
stärker ins Negative (2024: € -0,4 Mio.).

Die Ertragsteuerquote erhöhte sich ausgehend von einem niedrigen Niveau
leicht auf 28,5 %. Das Ergebnis nach Steuern lag mit € 920,96 Mio. um 11 %
über dem Vergleichswert des Vorjahres.

Auf Minderheitsgesellschafter entfiel ein Anteil am Ergebnis von € 4,68
Mio., nach € 5,33 Mio. im Vorjahr. Das Konzernergebnis nahm im
Jahresvergleich um 11 % auf € 916,28 Mio. zu und erreichte seinen bisher
höchsten Wert. Das Ergebnis je Aktie belief sich 2025 auf € 7,94,
gegenüber € 7,35 im Jahr 2024.

Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme der STRABAG SE stieg im Jahresvergleich um 8 % auf €
15.845,94 Mio. an. Auf der Aktivseite der Bilanz ist die Zunahme unter
anderem auf höhere liquide Mittel, Sachanlagen und Vorräte zurückzuführen.
Infolge von Unternehmensakquisitionen im Einklang mit der Strategie 2030
zeigten auch die Firmenwerte eine Erhöhung. Die Position Investment
Property stieg durch den Aufbau des Portfolios von STRABAG Hold Estate –
die langfristige, strategische Bestandshaltung von Immobilien –
erwartungsgemäß an.

Das Eigenkapital lag per Jahresende 2025 bei € 5.684,02 Mio.; dies
entspricht einer Eigenkapitalquote von 35,9 %. Nicht zuletzt aufgrund des
höher als erwarteten Ergebnisses konnte die Eigenkapitalquote im
Jahresvergleich deutlich zulegen und rangiert weiterhin komfortabel über
der Mindestquote des Konzerns von 25 %. Die STRABAG SE weist zum
31.12.2025 erneut eine Netto-Cash-Position aus, die aufgrund höherer
liquider Mittel auf € 3.518,26 Mio. erneut deutlich zulegen konnte.

Der Cashflow aus der Geschäftstätigkeit erhöhte sich in der
Berichtsperiode auf € 1.802,66 Mio., nach € 1.387,21 Mio. im Vorjahr.
Diese Entwicklung ist einerseits auf einen höheren Cashflow aus dem
Ergebnis und andererseits auf einen unerwarteten Working Capital-Abbau
zurückzuführen. Die Anzahlungen zeigen sich im Jahresvergleich stabil.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit stellte sich aufgrund höherer
Investitionen im Einklang mit der Strategie 2030 mit € -813,35 Mio. (2024:
€ -749,54 Mio.) etwas negativer dar, blieb jedoch aufgrund von zeitlichen
Verschiebungen bei M&A-Projekten unter dem für 2025 prognostizierten
Höchstwert von € 1.400 Mio. Anstiege waren bei den Investment Properties
(STRABAG Hold Estate) sowie bei den Investitionen in Finanzanlagen und
Unternehmensakquisitionen – unter anderem in den Bereichen Building
Solutions, Kreislaufwirtschaft und durch die Übernahme in Australien – zu
verzeichnen.

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit belief sich auf € -409,58
Mio., gegenüber € -353,69 Mio. im Vorjahr. Diese Entwicklung ist unter
anderem auf die Tilgung von Verbindlichkeiten sowie auf die im
Jahresvergleich höhere Dividendenausschüttung zurückzuführen.

Ausblick
Der Vorstand erwartet für das Geschäftsjahr 2026 eine Leistungssteigerung
auf rund € 22 Mrd. und geht in allen operativen Segmenten von einer
höheren Leistung aus. Diese Prognose stützt sich auf den hohen
Auftragsbestand und erwartete Beiträge aus den erfolgten Übernahmen. Für
2026 wird eine EBIT‑Marge in einer Bandbreite zwischen 5,0 % und 5,5 %
erwartet. Die Netto-Investitionen (Cashflow aus der Investitionstätigkeit)
2026 werden mit höchstens € 1.400 Mio. prognostiziert und spiegeln
insbesondere den Erwerb von Baumaschinen sowie geplante Akquisitionen im
Rahmen der Strategie 2030 wider.

Infolge des Iran Krieges sind derzeit Preissteigerungen bei einzelnen
Inputfaktoren wie Treibstoff, Gas und Bitumen zu beobachten. Die
Auswirkungen hängen maßgeblich von der Dauer des Kriegs ab. STRABAG
arbeitet mit unterschiedlichen Vertragsmodellen und setzt soweit möglich
Preisgleitklauseln ein. Grundsätzlich verfolgt STRABAG eine lokal und
langfristig ausgerichtete Beschaffungspolitik mit längerfristigen
Rahmenvereinbarungen. Die Resilienz des Geschäftsmodells hat sich bereits
während der COVID-19-Pandemie gezeigt, die ebenfalls von erheblichen
Preissteigerungen geprägt war.

Der Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2025 der STRABAG SE steht mit
sämtlichen Berichtsinhalten als vollständiger Online-Report unter
report.strabag.com bereit.

STRABAG SE ist ein europäischer Technologiekonzern für
Baudienstleistungen, führend in Innovation und Kapitalstärke. Unser
Angebot umfasst sämtliche Bereiche der Bauindustrie und deckt die gesamte
Bauwertschöpfungskette ab. Wir schaffen Mehrwert für unsere Kund:innen,
indem wir Bauwerke ganzheitlich, über den gesamten Lebenszyklus betrachten
– von der Konzeption über die Planung und Errichtung, den Betrieb und das
Facility Management bis hin zur Umnutzung oder zum Rückbau. Dabei
übernehmen wir Verantwortung für Mensch und Umwelt: Wir arbeiten an der
Zukunft des Bauens und investieren in unsere derzeit mehr als 250
Innovationsprojekte und 400 Nachhaltigkeitsprojekte. Durch das Engagement
unserer rd. 89.000 Mitarbeiter:innen erwirtschaften wir jährlich eine
Leistung von etwa € 20 Mrd.

Mit einem dichten Netz aus zahlreichen Tochtergesellschaften in vielen
europäischen Ländern und auch auf anderen Kontinenten erweitern wir unser
Einsatzgebiet weit über Österreichs und Deutschlands Grenzen hinaus.
Gemeinsam, im Schulterschluss mit starken Partner:innen, verfolgen wir ein
klares Ziel: klimaneutral und ressourcenschonend planen, bauen und
betreiben.

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Telefon: +43 1 22422 – 1089
Fax: +43 1 22422 – 1177
E-Mail: [email protected]
Internet: www.strabag.com
ISIN: AT000000STR1
Börsen: Wiener Börse (Amtlicher Handel)
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