St. Pölten (OTS) – Mit klaren Worten und konkreten Maßnahmen geht das
Wahlbündnis NÖAAB-
FCG in die Vollversammlung der Arbeiterkammer Niederösterreich. „Acht
gezielte Anträge liegen auf dem Tisch – mit einem gemeinsamen Ziel:
spürbare Entlastung für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer statt
weiterer Belastungen“, stellt NÖAAB-FCG Fraktionsvorsitzender Josef
Hager klar.
Ob Pendlerinnen und Pendler, die täglich auf ihr Auto angewiesen
sind, Menschen, die unter steigenden Lebenshaltungskosten leiden,
oder Patientinnen und Patienten, die für den Ersatz verbotener
Amalgam-Füllungen tief in die Tasche greifen müssen – der
Handlungsbedarf ist längst offensichtlich.
Besonders deutlich zeigt sich das bei den Energiepreisen: Die
Forderung nach einer konsequenten Weitergabe sinkender Ölpreise wurde
bereits als „Preis-Runter-Garantie“ aufgegriffen. Für Hager ist das
ein klarer Beleg: Der Einsatz wirkt – und er muss konsequent
fortgesetzt werden.
„Eine faire Arbeitswelt entsteht nicht von selbst – sie muss
politisch durchgesetzt werden. Leistung muss sich lohnen, und zwar
spürbar im Geldbörsel der Menschen. Wir hören zu – und wir handeln“,
betont der Fraktionsvorsitzende und weiter: „Die Menschen leisten
viel. Sie verdienen eine Arbeitswelt, die fair ist, Sicherheit bietet
und in der sich Einsatz wirklich auszahlt.“
Nun sind die anderen Fraktionen aufgefordert den Weg für echte
Entlastung, mehr Stärke und soziale Sicherheit mitzugehen!
Die Anträge im Überblick:
– Sinkende Ölpreise weitergeben
– Entlastung für ArbeitnehmerInnen
– rechtlicher Anspruch auf Altersteilzeit
– verpflichtende Kennzeichnung in der Gastronomie
– Industriearbeitsplätze und Wirtschaftsstandort Österreich stärken
– Aufrechterhaltung von Vertretungspflichten und -rechten bei
Veränderung von Unternehmensstrukturen
– Antrag auf Anerkennung der einfachen elektronischen Unterschrift
für Betriebsvereinbarungen
– Zahnschmerzen dürfen nicht in der Geldbörse weh tun