Elementarpädagogik neu denken: KIWI begrüßt Wiener Reformprozess

Wien (OTS) – Der Kindergarten- und Hortträger KIWI – Kinder in Wien
begrüßt das
klare politische Bekenntnis von Vizebürgermeisterin und
Bildungsstadträtin Mag.a Bettina Emmerling, MSc, zur Elementarbildung
und zum Kindergarten als zentrale Bildungseinrichtung der Stadt Wien.
Mit ihrer Grundsatzrede „Elementarbildung – Kindergarten neu denken“
hat Emmerling wichtige Impulse gesetzt, um die Perspektive der Kinder
stärker ins Zentrum zu rücken und die Weiterentwicklung des Wiener
Kindergartensystems anzustoßen.

KIWI teilt die Einschätzung, dass der Kindergarten eine
Schlüsselfunktion für die Bildungsbiografie von Kindern hat und dass
es einer langfristig angelegten, strukturellen Entwicklung bedarf, um
dieser Verantwortung gerecht zu werden. Die angekündigte
Reformbereitschaft, die stärkere Einbindung der pädagogischen Praxis
sowie der Fokus auf Qualität und Entlastung der Fachkräfte sind daher
wichtige Schritte in die richtige Richtung. Der angekündigte
Reformprozess greift zentrale Anliegen auf, die KIWI seit Jahren
formuliert.

Zwtl.: Für faire Rahmenbedingungen

Vor diesem Hintergrund begrüßt KIWI auch den aktuellen Vorstoß
von Bildungsminister Christoph Wiederkehr, MA, zur gesetzlichen
Verankerung bundeseinheitlicher Mindeststandards in der
Elementarpädagogik. Einheitliche Regelungen bei Gruppengrößen,
Betreuungsschlüsseln, Qualifikationen, Entlohnung und Zeitressourcen
sind aus Sicht von KIWI ein zentraler Hebel, um Qualität,
Vergleichbarkeit und faire Rahmenbedingungen österreichweit
sicherzustellen und dem Fachkräftemangel wirksam zu begegnen.

Gute Elementarbildung und qualitätsvolle Hortpädagogik sind
jedoch kein Selbstläufer. Sie brauchen fachlich fundierte
Rahmenbedingungen, ausreichend Ressourcen und nachhaltige
Investitionen. Qualität in der pädagogischen Arbeit bedeutet Zeit für
Beziehung, individuelle Förderung, Reflexion und gut vorbereitete
Lernumgebungen. Sie erfordert kleinere Gruppen, professionelle Vor-
und Nachbereitungszeiten, Möglichkeiten zur Teamarbeit und
Supervision sowie attraktive berufliche Perspektiven, um Fachkräfte
langfristig im Beruf zu halten.

Als einer der größten privaten Kindergarten- und Hortträger Wiens
setzt KIWI diese Qualitätsansprüche bereits heute um. Die
pädagogischen Teams arbeiten mit klaren Leitlinien und
Qualitätsinstrumenten, begleiten Kinder ganzheitlich in ihrer
Entwicklung und gestalten Bildungsräume, in denen Partizipation,
Inklusion und kindliche Wirksamkeit gelebt werden. Darüber hinaus
engagiert sich KIWI seit vielen Jahren intensiv in der Ausbildung und
Qualifizierung von Fachkräften und wirkt mit innovativen
Ausbildungswegen und Kooperationen aktiv dem Fachkräftemangel
entgegen.

Zwtl.: Verlässlicher Partner

KIWI steht der Stadt Wien sowie der Bundespolitik als
verlässlicher Partner für einen konstruktiven Dialog und eine
fachlich fundierte Weiterentwicklung der Elementarpädagogik zur
Verfügung. Qualität braucht klare politische Entscheidungen – und die
Bereitschaft, diese auch finanziell abzusichern.

Anlässlich des Tags der Elementarbildung am 24. Jänner bedankt
sich KIWI bei allen Pädagog*innen, Assistent*innen, Leitungen und
Mitarbeiter*innen, die täglich mit großem Engagement, Expertise und
Verantwortung mit und für Kinder arbeiten. Ihre Arbeit ist von
unschätzbarem Wert und bildet die Grundlage für
Bildungsgerechtigkeit, Chancengleichheit und eine gute Zukunft für
alle Kinder.

Kinder in Wien (KIWI ) ist ein privater Trägerverein, der derzeit
an 91 Standorten in Wien Kindergärten und Horte betreibt. KIWI hat
aktuell rund 1.700 Mitarbeiter*innen, die in 371 Kindergarten- und
Hortgruppen um die 8.000 Kinder im Alter von einem Jahr bis zehn
Jahre auf ihrem Bildungsweg begleiten.