Wien (OTS) – Die Kollektivvertragsverhandlungen für die 98
österreichischen
Eisenbahnunternehmen mit rund 55.000 Beschäftigten sind heute
gestartet. Gewerkschaft und Arbeitgeber sind konstruktiv in die
Verhandlungen gegangen. Im Mittelpunkt der ersten Runde standen
rahmen- und arbeitsrechtliche Details. Die Sozialpartner haben sich
zudem auf den Berechnungszeitraum für die rollierende Inflation – von
Oktober 2025 bis September 2026 – verständigt. Nun werden die Zahlen
intern geprüft, Daten erhoben und die nächsten Verhandlungsschritte
vorbereitet.
Für die Gewerkschaft vida ist klar, dass sich Leistung auszahlen
muss: „Die Bahn fährt Rekorde ein und die Bahnbranche boomt. Das muss
sich auch bei den Gehältern der Beschäftigten zeigen. In den nächsten
Jahren brauchen wir Tausende neue Kolleginnen und Kollegen. Darüber
hinaus fordern wir klare Wettbewerbsbedingungen und gleiche Regeln
für alle Bahnen. Hinter jeder unserer Forderungen steht ein guter
Grund“, betont Gerhard Tauchner, Vorsitzender des Fachbereichs
Eisenbahn in der Gewerkschaft vida und KV-Verhandlungsleiter.
Der nächste Verhandlungstermin findet am 21. Oktober statt. Ab 1.
Dezember soll der neue Kollektivvertrag gelten. „Die Bahn ist das
Verkehrsmittel der Zukunft. Dafür braucht sie Menschen, die gerne
dort arbeiten“, so Tauchner abschließend.