Wien (OTS) – Zu den Gerüchten, dass durch Einsparungen im
Universitäts- und
Wissenschaftsbereich auch bis zu 200 ärztliche Stellen im AKH Wien
wegfallen könnten, antwortete Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker:
„Das ist nicht denkbar und vertraglich nicht möglich. Das AKH Wien
ist das Flaggschiff der Gesundheitsversorgung in Wien wie für ganz
Österreich. Es gehört zu den besten Krankenhäusern der Welt und es
gibt Erkrankungen oder Verletzungen, die österreichweit nur hier im
AKH Wien behandelt werden können.“
Es gibt seit vielen Jahren eine Vereinbarung zwischen der
Republik Österreich und der Stadt Wien betreffend die Steuerung und
die finanziellen Rahmenbedingungen am Standort Universitätsklinikum
AKH Wien, so Hacker. Die derzeitige Laufzeit ist bis 2033
abgeschlossen und regelt sämtliche Fragen im Detail, wie die
Finanzierung von Bauprojekten, Investitionen in neue Geräte.
Selbstverständlich ist auch auf Punkt und Beistrich das
bereitzustellende Personal von Seiten der Stadt Wien wie auch der
MedUni Wien – dazu zählt das ärztliche Personal – für Patientinnen-
und Patientenversorgung festgelegt.
„Dieser Vertrag sieht keine einseitigen Änderungsklauseln oder
Änderungsmöglichkeiten vor. Daher ist die volle Leistungsfähigkeit
des AHK Wien/MUW selbstverständlich sicherzustellen“, so Hacker
abschließend.