St. Pölten (OTS) – Tierschutz ist ein Thema, das alle angeht. Dieser
Film aus der
Sendereihe „Österreich-Bild“ aus dem ORF Landesstudio
Niederösterreich (Regie: Andi Leitner Kamera: Franz Cee) stellt
Initiativen und Vereine in den Fokus, denen der Schutz der Tiere ein
besonderes Anliegen ist – seien es Streunerkatzen, Hunde, Kamele oder
Schildkröten. Einige dieser Initiativen wurden bereits mit dem
Niederösterreichischen Tierschutzpreis ausgezeichnet, der für
besonders innovative, nachhaltige und artgerechte Projekte und
Tierhaltungsformen verliehen wird, die über die gesetzlichen
Mindestanforderungen wesentlich hinausgehen.
In Niederösterreich gibt es acht Landestierheime. Sie garantieren
eine flächendeckende Versorgung. Die aufzunehmenden Tiere werden aber
immer mehr. Der Dechanthof in Mistelbach etwa ist das größte
niederösterreichische Tierheim. Neben der Tiervermittlung können
Freiwillige hier etwa auch mit Hunden spazieren gehen oder Katzen
streicheln kommen. Obwohl das Tierheim Bruck an der Leitha in puncto
Infrastruktur fast schon an seiner Grenze ist und aus allen Nähten
platzt, genießt es eine hohe internationale Anerkennung im Bereich
der Verhaltensforschung von Tieren. Der Sozialisierung bzw.
Resozialisierung von Hunden und Katzen hat hier große Bedeutung.
Die Ausbreitung der Streunerkatzen Population nimmt rasant zu,
trotz großer Anstrengungen und Investitionen von Tierschutzvereinen,
Gemeinden und Land in Kastrationsprojekte. Der Tierschutzverein
„Katzfatz“ stellt das erste Tierheim für Streunerkatzen in
Österreich. Auch von Kamelen bis zu Schildkröten, Kaninchen oder
Meerschweinchen, in Niederösterreich gibt es viele Menschen, die sich
ehrenamtlich und voll Leidenschaft um Tiere kümmern.
Der Verein „Tierschutz macht Schule“ organisiert in Schulen
Workshops zum richtigen Umgang mit Hunden. Seit Oktober 2020 ist in
Niederösterreich die Tierschutzhotline, eine Erstberatung in
Tierschutzfragen, rund um die Uhr erreichbar. Und seit 2024 gibt es
in Niederösterreich die Tierschutz-Taskforce, eine schnelle
Eingreiftruppe. Sie wurde ins Leben gerufen, um „schwarze Schafe in
der Tierhaltung“ zu finden und damit Tierleid gezielt und rasch zu
verhindern. Zunehmend im Fokus ist zum Beispiel der illegale
Welpenverkauf.
Redaktion: Mag. Sabine Daxberger-Edenhofer