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EIB stockt Finanzierung für größtes österreichisches Wind- und PV-Portfolio mit weiteren 20 Millionen Euro für Burgenland Energie auf

Eisenstadt (OTS) – –

EIB stellt zusätzliche 20 Millionen Euro für den Ausbau der Wind- und
Solarenergie im österreichischen Bundesland Burgenland bereit.

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Burgenland Energie erhält EIB-Finanzierung in Höhe von 250
Millionen Euro für das Ziel die Region bis 2030 energieunabhängig und
klimaneutral zu machen.

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Finanzierung unterstützt das InvestEU-Programm und Europas
Bestrebungen, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu
verringern.

Die Europäische Investitionsbank (EIB) verstärkt ihre finanzielle
Unterstützung für ein bedeutendes Projekt im Bereich erneuerbarer
Energien im österreichischen Bundesland Burgenland mit einem Darlehen
in Höhe von 20 Millionen Euro an den regionalen Energieversorger
Burgenland Energie. Der neue Kredit folgt auf ein EIB-Darlehen in
Höhe von 250 Millionen Euro, das das Unternehmen im vergangenen Jahr
für das Projekt zur Erweiterung der Wind- und Solarenergieerzeugung
erhalten hat.

Die Burgenland Energie ist Österreichs größtes Wind- und PV-
Unternehmen und hat in den letzten fünf Jahren seine erneuerbare
Erzeugungskapazität verdoppelt. Um die Energieunabhängigkeit
Burgenlands bis 2030 zu erreichen, ist ein weiterer Ausbau um bis zu
2.000 Megawatt (MW) geplant, das entspricht rund 20 % der derzeitigen
Wind- und Solarkapazität Österreichs. Zusätzlich zur direkten
Finanzierung von Burgenland Energie hat die EIB-Darlehen der Erste
Bank und der Landesbank Baden-Württemberg für das Projekt in Höhe von
insgesamt 100 Millionen Euro unterstützt.

„Investitionen wie diese machen Europas Energieunabhängigkeit zur
Realität. Gleichzeitig stärken sie unsere industrielle Basis und
tragen zum Kampf gegen den Klimawandel bei“, sagte EIB-Vizepräsident
Karl Nehammer . „Energie ist heute eine Frage der Sicherheit und der
Wettbewerbsfähigkeit. Das Burgenland zeigt, was möglich ist, wenn
ambitionierte regionale Projekte, langfristige Finanzierung und
europäische Unterstützung zusammenkommen.“

Die EIB-Finanzierung wird im Rahmen des InvestEU-Programms der
Europäischen Union unterstützt. Das Projekt trägt zudem zur Umsetzung
des REPowerEU-Plans bei, der darauf abzielt, Europas Abhängigkeit von
fossilen Brennstoffen zu verringern und den Ausbau erneuerbarer
Energien zu beschleunigen.

„Österreich und Europa brauchen mehr erneuerbare Energie aus
heimischer Produktion“, sagte Stephan Sharma, Vorstandsvorsitzender
von Burgenland Energie . „Vor fünf Jahren lag die
Energieunabhängigkeit des Burgenlands bei 50 Prozent, heute sind es
bereits 75 Prozent. Dieser Erfolg zeigt, was möglich ist, wenn man
konsequent an eine Vision glaubt und sie Schritt für Schritt umsetzt.
Unser Ziel bleibt unverändert: 100 Prozent Energieunabhängigkeit und
Klimaneutralität bis 2030. Die zusätzliche Finanzierung der
Europäischen Investitionsbank ist ein starkes Signal, dass Europa an
diesen Weg und an diese Vision glaubt. Gemeinsam beweisen wir, dass
die Antwort auf Energiekrise, Klimakrise und fossile
Importabhängigkeit in Europas erneuerbaren Energien liegt. Das
Burgenland kann zeigen, wie Europas Energiezukunft aussieht.“

Das Ziel das Bundesland bis 2030 zu einer der weltweit ersten
klimaneutralen und energieunabhängigen Regionen zu machen, umfasst
rund 40 Standorte im gesamten Burgenland. Das
Gesamtinvestitionsvolumen beläuft sich auf rund 1,5 Milliarden Euro.
Zu den weiteren Finanzierungspartnern zählen die österreichischen
Banken UniCredit Bank Austria und Raiffeisen Bank International, der
österreichische Versicherer Wiener Städtische sowie die deutsche
Finanzdienstleistungsgruppe Talanx Group.

Hintergrundinformationen

EIB-Gruppe

Die Europäische Investitionsbank-Gruppe (EIB-Gruppe) ist der
Finanzierungsarm der Europäischen Union und eine der weltgrößten
multilateralen Entwicklungsbanken. Ihre Anteilseigner sind die 27
Mitgliedstaaten. 2025 unterzeichnete die EIB-Gruppe 100 Milliarden
Euro an neuen Finanzierungen und Beratung für mehr als 870
wirkungsstarke Projekte in acht Kernbereichen , die die strategischen
Ziele der EU unterstützen: Klima und Umwelt, Digitalisierung und
technologische Innovationen, Sicherheit und Verteidigung,
territorialer Zusammenhalt, Landwirtschaft und Bioökonomie, soziale
Infrastruktur, starke globale Partnerschaften sowie die Spar- und
Investitionsunion. Neben der Vergabe langfristiger Darlehen für große
Infrastrukturprojekte mobilisiert die EIB-Gruppe privates Kapital für
risikoreiche innovative Projekte und Unternehmen. Auf den
europäischen Märkten für Venture Debt, Risikokapital, Garantien und
Verbriefungen kommt ihr eine wachsende Bedeutung zu.

Der Europäische Investitionsfonds (EIF) ist die auf Garantien,
Verbriefungen und Eigenkapitalbeteiligungen spezialisierte
Tochtergesellschaft der EIB-Gruppe. Er erleichtert kleinen und
mittleren Unternehmen sowie Start-ups europaweit den Zugang zu
Finanzierungen. Als Ankerinvestor mobilisiert der EIF über sein
breites Netz von Partnerbanken und Investmentfonds privates Kapital
und stärkt das Risikokapital-Ökosystem, um innovative
Unternehmerinnen und Unternehmer in Europa zu fördern.

Mit dem Rückhalt aller 27 EU-Mitgliedstaaten hat der EIF mit
institutionellen Investoren ein paneuropäisches Investitionsbündnis
geschlossen. Gemeinsam wollen sie bis zu 80 Milliarden Euro für
Investitionen in innovative Unternehmen mobilisieren, die das
Potenzial haben, globale Marktführer zu werden. Durch das Bündnis
wird die äußerst erfolgreiche European Tech Champions Initiative (
ETCI) nun noch umfangreicher und breiter aufgestellt. Seit ihrem
Start vor drei Jahren hat ETCI bereits 15 europäische Megafonds und
das Scale-up von 45 Unternehmen unterstützt, darunter 12 Unicorns.

Fotos vom Sitz und vom Management der EIB-Gruppe, Logos und unser
B-Roll-Video finden Sie auf unserer Website .

Über Burgenland Energie

Die Burgenland Energie AG ist ein österreichisches
Energieunternehmen, das umfangreiche Investitionen in den Ausbau
erneuerbarer Energien tätigt. Die Unternehmensstrategie konzentriert
sich auf den Wandel von einem traditionellen Energieversorger zu
einem führenden Greentech-Unternehmen in Europa. Ziel ist es, das
Burgenland bis 2030 zu einer der ersten klimaneutralen Regionen
Europas zu machen.

Clara Wanjek-Bauer
Pressekontakt Europäische Investitionsbank (EIB)
Tel.: +43 664 5608656
[email protected]
www.eib.org/press

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