St. Pölten (OTS) – Die mediale Jubelstimmung der Amstettner
Rathaus-Koalition und
insbesondere von Jugendstadtrat Helfried Blutsch (SPÖ) erweist sich
als massives Täuschungsmanöver. Ein aktuelles Schreiben der
Ordensführung stellt klar: Das Don-Bosco-Heim ist finanziell
keineswegs abgesichert. Für einen nachhaltigen Neustart besteht
weiterhin eine handfeste Finanzierungslücke.
Für den Amstettner Landtagsabgeordneten und Gemeinderat Dominic
Hörlezeder (Grüne) ist diese Art der Kommunikation ein politischer
Tiefpunkt: „Dass SPÖ-Stadtrat Blutsch in Zeitungsberichten die
wundersame Rettung des Heims verkündet und sich dafür feiern lässt,
entpuppt sich nach einer klaren Stellungnahme der Salesianer als
klare Falschmeldung. Das ist ein herber Schlag für Amstetten – die
neu geweckte Hoffnung der Jugendlichen wurde für einen schnellen PR-
Erfolg eiskalt zunichtegemacht. Dass hier offensichtlich schäbige
Politik über die Köpfe der Jugendlichen hinweg ausgetragen wird, ist
unverantwortlich.“
Volle Schuld bei Schwarz-Blau: Kulturkampf beenden
Hörlezeder fordert eine sofortige Rückkehr zur sachlichen
Vernunft und nimmt dabei auch die Landesregierung massiv in die
Pflicht:
„Schwarz-Blau im Land trägt die volle Schuld an diesem Desaster:
Aus purer Ideologie wurden 50.000 Euro gestrichen und die Türen
zugeschlagen. Dass dieser parteipolitische Kulturkampf des Landes nun
durch die voreiligen Fake-News von Stadtrat Blutsch nahtlos auf dem
Rücken unserer Jugend weitergeht, darf nicht toleriert werden. Das
Land muss die Finanzierung für das Don-Bosco-Haus sofort
wiederherstellen!“
Worte reichen nicht: Verträge statt Zeitungsinterviews
Die Faktenlage laut dem Orden ist deutlich: Vom Land
Niederösterreich gibt es noch immer keine konkrete
Finanzierungszusage, und die in Aussicht gestellten Mittel der Stadt
reichen für einen Neustart schlichtweg nicht aus.
„Wir brauchen jetzt keine Fake-News und keine PR-Shows mehr,
sondern handfeste Ergebnisse“, so Hörlezeder abschließend. „Stadt und
Land müssen diese offene Finanzierungslücke jetzt schließen. Erst
wenn die Verträge unterschrieben sind und das Geld wirklich gesichert
ist, haben unsere Jugendlichen in Amstetten ihre Sicherheit zurück.“