Diesner-Wais ad Rosenkranz: Wer von Partnerschaft spricht, muss Gemeinden und Grundeigentümer auch tatsächlich einbinden

Wien (OTS) – „Wenn FPÖ-Naturschützerlandesrätin Susanne Rosenkranz
davon spricht,
dass Naturschutz Menschen braucht, die vor Ort präsent sind, mit den
Grundeigentümern sprechen und Gemeinden einbinden, dann muss dieser
Anspruch auch in der Praxis umgesetzt werden“, reagiert Bauernbund-
Nationalrätin Martina Diesner-Wais auf die jüngste Aussendung der
Landesrätin.

Gerade bei den laufenden Datenaktualisierungen in
Europaschutzgebieten erleben viele Grundeigentümerinnen und
Grundeigentümer sowie Bewirtschafter derzeit eine andere Realität.
„Während in anderen Bundesländern eine Informationspflicht für
Gemeinden und Grundeigentümer besteht, erfahren in Niederösterreich
viele Betroffene gar nicht, dass auf ihren Flächen Erhebungen
stattfinden oder stattgefunden haben. Wer von Zusammenarbeit spricht,
muss die Menschen aber von Beginn an einbinden und darf nicht über
ihre Köpfe hinweg handeln“, betont Diesner-Wais .

Die Aussagen der FPÖ-Naturschützerlandesrätin Susanne Rosenkranz
würden ein klares Ziel formulieren. Nun müsse diesem Anspruch aber
auch die entsprechende Umsetzung folgen. So fordert Diesner-Wais eine
vollständige Transparenz und eine verbindliche Einbindung aller
betroffenen Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer sowie
Bewirtschafter bei sämtlichen Datenaktualisierungen von
Europaschutzgebieten.

„Gerade weil die erhobenen Daten unmittelbare Auswirkungen auf
die Bewirtschaftung land- und forstwirtschaftlicher Flächen haben
können, braucht es einen transparenten und nachvollziehbaren Prozess.
Die Grundeigentümer müssen wissen, was auf ihren Flächen passiert und
welche Konsequenzen daraus entstehen können“, so Diesner-Wais .
Naturschutz könne langfristig nur dann erfolgreich sein, wenn er
gemeinsam mit den Menschen gestaltet werde, die tagtäglich
Verantwortung für diese Flächen übernehmen.

„Vertrauen entsteht durch Information, durch Transparenz und
durch echte Beteiligung. Wer Partnerschaft einfordert, muss sie auch
leben. Denn nachhaltiger Naturschutz funktioniert nur mit den
Grundeigentümern und nicht ohne sie“, so Diesner-Wais abschließend.

Zugleich fordert Nationalrätin Martina Diesner-Wais die FPÖ-
Naturschützerlandesrätin Susanne Rosenkranz auf, endlich auch bei den
zunehmenden Problemen durch Fischotter und Biber tätig zu werden.

„Wer den Anspruch erhebt, Naturschutz gemeinsam mit den Menschen
vor Ort zu gestalten, darf die Sorgen und Herausforderungen der
Grundeigentümer, Bewirtschafter sowie der Teich- und
Gewässerwirtschaft nicht länger ignorieren. Gerade beim Fischotter
und beim Biber braucht es nun rasch wirksame Maßnahmen und
praktikable Lösungen. Hier ist die Landesrätin gefordert, ihrer
Verantwortung nachzukommen und endlich aktiv zu werden“, so Diesner-
Wais .