Schönheit

Die Eduard Spörk Journalist:innen Preise 2026 sind verliehen

Wien (OTS) – 71 Einreicher:innen mit 95 journalistischen Arbeiten
sind die
beeindruckenden Zahlen für den Wettbewerb der besten
Berichterstattung in den letzten zwei Jahren. Der von der CS in der
Höhe von 5000 Euro gestiftete Preis ist nach dem Gesundheits- und
Sozialpionier und dem ersten Geschäftsführer der
Schwesterngemeinschaft Caritas Socialis benannt. Er wurde im Rahmen
des 1. ME/CFS Fachkongresses „Wissen.Haltung.Tun“ im Schloss
Schönbrunn am 13.10.2026 vergeben.

Maria Rauch-Kallat, BM a.D. Wegbegleiterin Eduard Spörks, würdigt
sein Wirken

Bundesministerin A.D. Maria Rauch-Kallat gab in ihrer Laudatio
einen kurzen Rückblick auf das Wirken des Sozialpioniers und ihr ganz
persönliches Zusammenarbeiten mit ihm und Sr. Hildegard Teuschl.

„ Er hat die Gesundheits- und Soziallandschaft mitgeprägt in
Österreich und besonders mit den CS Schwestern neue Wege beschritten
.“

so Maria Rauch-Kallat.

Die beiden Jury Mitglieder Constanze Ertl, ORF-Redakteurin und
Robert Hochner-Preisträgerin 2026, und Christian Haberhauer, APA News
-Redakteur, führten souverän durch die Preisverleihung. Gemeinsam mit
Christina Hallwirth-Spörk, Jurymitglied und Tochter Eduard Spörks,
überreichten sie gemeinsam die Auszeichnungen.

Die Preisträger:innen in den Kategorien Tageszeitung, Online,
TV/Streaming und Magazin

Anton Prlic „Long Covid: Betroffene kämpfen um Absicherung“
Salzburger Nachrichten – Gewinner Kategorie Tageszeitung

Der Beitrag rückt die soziale Dimension der Erkrankung in den
Mittelpunkt: den Kampf um eine gesicherte Existenz. Er lenkt die
Aufmerksamkeit darauf, dass Betroffene neben den gesundheitlichen
Belastungen auch um Unterstützung kämpfen müssen. Die Auszeichnung
würdigt auch, dass Prlic dieses Thema immer wieder medial sichtbar
macht und damit gesellschaftliche Verantwortung einfordert.

Barbara Köppel „Weil wir leben wollen“, FM4 – Gewinnerin
Kategorie Online:

Ausgehend vom assistierten Suizid eines jungen ME/CFS-Erkrankten
fragt Barbara Köppl nach den Menschen, die mit dieser Krankheit leben
– nach ihren Ängsten, ihren Wünschen und ihrem Recht auf
Unterstützung. Sie verbindet persönliche Erfahrungen mit
medizinischer Expertise und zeigt, wie Versorgungslücken und fehlende
soziale Absicherung die Not der Erkrankten verschärfen.

Jonas Ganslmeier „Chronisch krank: Wenn das Leben durch ME/CFS
verschwindet“ (ZDF, 14.01.2026) – Gewinner Kategorie TV/Streaming

Ausgezeichnet wird eine filmisch sehr eindringlich gestaltete TV-
Sendung, die die Freundschaft zwischen Jonas Ganslmeier und seinem an
ME/CFS erkrankten Freund ins Zentrum stellt. Durch seinen sehr
persönlichen Zugang berührt der Beitrag und motiviert dadurch zum
Hinschauen und Handeln.

Edith Meinhart „Die im Dunkeln“ (DATUM, 11/2024) – Gewinnerin
Kategorie Magazin

Ihr Beitrag überzeugt durch die Tiefe der Recherche und eine
präzise, eindringliche Sprache. Sie macht die Lebensrealität von
Menschen mit ME/CFS sichtbar und vermittelt, wie grundlegend die
Erkrankung ihren Alltag verändert. Ausgezeichnet wird ein
journalistisches Gesamtwerk, das durch das Zusammenspiel von
Recherche, Sprache und Illustration Nähe schafft und Verständnis
ermöglicht.

Dank an alle Einreicher:innen

„Je mehr Menschen über ME/CFS erfahren, desto schwerer wird es,
die Betroffenen im Gesundheitssystem weiter zu ignorieren. Daher gilt
mein erster Dank den 71 Einreicher:innen, die ME/CFS sichtbar gemacht
haben. Mehr Wissen, mehr Wirkung und damit hoffentlich bald mehr
Lebensqualität für Menschen mit ME/CFS! Herzliche Gratulation den
Ausgezeichneten!“

so Sabina Dirnberger-Meixner, Bereichsleitung
Unternehmenskommunikation

Der Eduard Spörk Preis

Der Eduard Spörk Preis erinnert an das gesundheitspolitische
Wirken und die menschliche Haltung von Eduard Spörk (1943–2025), dem
ersten Geschäftsführer der CS Caritas Socialis GmbH. Im Zentrum
seines Wirkens stand stets die Frage: Was bedeutet Lebensqualität –
auch und gerade im Angesicht schwerer Krankheit, des Alterns und des
Sterbens? Der Preis würdigt journalistische Arbeiten und
Publikationen, die sich mit Lebensqualität am Lebensende und mit
chronischen Erkrankungen auseinandersetzen. Der Preis wird zweijährig
ausgeschrieben und die Preishöhe in Summe beträgt 5000 Euro.

Zwtl.: Die Jury des Eduard Spörk Preises 2026

Die Jury setzte sich 2026 zusammen aus Christian Haberhauer,
Redakteur bei der APA, Constanze Ertl, ORF Redakteurin, Christina
Hallwirth-Spörk, ehemalige CS Bereichsleitung Stationäre Pflege und
Vorstandsmitglied der CS Caritas Socialis Privatstiftung und Sabina
Dirnberger-Meixner, CS Bereichsleitung Kommunikation und
Öffentlichkeitsarbeit.

Zwtl.: CS Caritas Socialis – Lebensqualität vom Beginn bis zum Ende
des Lebens

Die CS Caritas Socialis wurde 1919 von Hildegard Burjan als
geistliche Schwesterngemeinschaft mit dem Auftrag gegründet, soziale
Not zu lindern. Heute setzt die CS Caritas Socialis drei
Schwerpunkte: Betreuung und Pflege (Demenz), Hospizkultur (CS Hospiz
Wien) und die Unterstützung und Begleitung von Familien und Kindern.
Basis dafür sind das mäeutische Führungsverständnis und das CS
Leitbild.

Ein Teil der Einrichtungen ist durch den Fonds Soziales Wien (FSW
) gefördert. Die CS Caritas Socialis Privatstiftung verfolgt
ausschließlich den gemeinnützigen Zweck der Sicherung des
Fortbestandes der Einrichtungen der CS Caritas Socialis GmbH und
unterstützt und fördert Einrichtungen und Projekte über die
Förderungen des Fonds Soziales Wien und der Stadt Wien hinaus.

Weitere Infos und Bildmaterial unter: Eduard Spörk
Preisverleihung – CS Caritas Socialis