DenizBank AG Weihnachtsgeld-Studie 2025: Zwischen Sparen und Schulden – Österreich ringt mit dem Weihnachtsgeld

Wien (OTS) – – 64% der unselbstständig beschäftigten
Österreicher:innen hilft das
Weihnachtsgeld, unerwartete Ausgaben besser zu bewältigen,

– 60% können dadurch die finanziellen Belastungen reduzieren und

– 43% hilft das Weihnachtsgeld „über die Runden“ zu kommen – bei
allen 3 Aspekten gibt es einen Anstieg zu 2024.

Was früher ein kleines Plus für Geschenke oder Skiurlaube war, ist
heute für viele Menschen in Österreich ein wichtiger Teil des
Budgets. Die neue DenizBank AG Weihnachtsgeld-Studie 2025,
durchgeführt mit dem Wiener Meinungsforschungsinstitut INTEGRAL,
zeigt eine klare Tendenz: Immer weniger Menschen sehen ihr
Weihnachtsgeld als Bonus – immer mehr nutzen es, um über die Runden
zu kommen.

43 Prozent der Befragten sagen, das Weihnachtsgeld helfe ihnen,
das Monatsende zu bewältigen. Im Vorjahr waren es noch 35 Prozent.
Und satte 60 Prozent nutzen die Sonderzahlung, um finanzielle
Belastungen zu reduzieren – ein Plus von 7 Prozentpunkten gegenüber
2024.

Zwtl.: „Wir sollten wieder Freude am Sparen finden“

„ Ja, die Zahlen sind deutlich – aber sie erzählen auch eine
Geschichte von Vernunft und Neuorientierung “, sagt Hayri Cansever,
CEO der DenizBank AG. „ Viele erkennen wieder, wie wichtig es ist,
einen Puffer zu haben. Sparen ist ein Werkzeug für finanzielle
Freiheit. Und genau diesen Gedanken wollen wir stärken – besonders in
Zeiten, in denen das Geld oft nicht leicht verdient ist .“

Cansever betont, dass die DenizBank AG vermehrt darauf setze,
finanzielle Bildung und Sparbewusstsein positiv zu besetzen: „ Wir
müssen den Blick verändern – weg vom Gefühl des Mangels, hin zum
Planen für die Zukunft. Wer spart, sorgt für sich und seine Familie
vor .“

Zwtl.: Junge investieren, Ältere bangen

Während Jüngere eher auf Zukunftsplanung setzen, spielt bei
Älteren oft das finanzielle Durchkommen die Hauptrolle.

Zwtl.: Die Studie zeigt:

– Unter 30-Jährige verwenden ihr Weihnachtsgeld überdurchschnittlich
häufig für Reisen (35 Prozent), Anlagen wie Aktien und Fonds (26
Prozent) oder Weiterbildung (10 Prozent).

– Personen mit angespannter finanzieller Situation geben dagegen 34
Prozent ihres Weihnachtsgeldes für Rechnungen und Schulden aus.

– Weitere 21 Prozent fließen in Grundbedürfnisse – Miete,
Lebensmittel, Strom.

Das Bild ist ambivalent: Auf der einen Seite Investitionsfreude,
auf der anderen Seite Existenzsicherung.

Zwtl.: Österreich lebt von Puffer zu Puffer

Ein Viertel des Weihnachtsgeldes (25 Prozent) wird gespart –
stabil im Vergleich zum Vorjahr. Doch die Gründe unterscheiden sich
stark: Viele Familien und Alleinstehende legen ihr Geld auf die
Seite, weil sie wissen, dass die nächste negative Überraschung nicht
weit entfernt sein könnte.

64 Prozent der Befragten geben an, dass ihnen das Weihnachtsgeld
hilft, unerwartete Ausgaben besser zu bewältigen. Das zeigt: Für
viele ist Sparen kein Luxus, sondern reiner Pragmatismus – ein
Sicherheitsnetz in unsicheren Zeiten.

Zwtl.: Zwischen Statistik und Gefühl

„ Am spannendsten ist die emotionale Dimension dieser Zahlen “,
sagt Petra Starecek, Studienleiterin bei INTEGRAL. „ Weihnachtsgeld
war früher emotional positiv besetzt – als Zeichen der Wertschätzung
oder Belohnung. Heute ist es für viele eine Art Überlebensbudget.
Gleichzeitig beobachten wir aber auch einen wachsenden Trend zu
bewussterem Umgang mit Geld – besonders bei jungen Menschen und
Familien, die gezielt Rücklagen bilden.“

Zwtl.: „Was wäre, wenn es das Weihnachtsgeld nicht gäbe?“

„ Für 43 Prozent der Menschen würde das schlichtweg einen
Unterschied für ihre finanzielle Stabilität. Das Weihnachtsgeld ist
nicht nur ein festlicher Bonus – sondern ein Systempuffer. Trotzdem
dürfen wir nicht vergessen: Jeder Euro, der gespart wird, gibt
Menschen das Vertrauen kurzfristige Krisen besser bewältigen zu
können “, betont Cansever.

Mehr zur DenizBank AG und den Sparprodukten:
https://www.denizbank.at/

Zwtl.: Über die Studie

Die repräsentative Studie wurde von INTEGRAL im Oktober 2025
durchgeführt und befragte 1.002 unselbständig Beschäftigte und
Pensionist:innen in Österreich zwischen 16 und 75 Jahren.

Zwtl.: Über die DenizBank AG

Die DenizBank AG wurde 1996 gegründet und ist eine
österreichische Universalbank. Sie unterliegt dem österreichischen
Bankwesengesetz und ist Mitglied bei der gesetzlichen einheitlichen
Sicherungseinrichtung der Einlagensicherung AUSTRIA GmbH. Die
DenizBank AG ist Teil der DenizBank Financial Services Group, die
sich seit 2019 im Besitz der Emirates NBD Gruppe befindet.

Zwtl.: Über Integral

INTEGRAL ist ein unabhängiges, inhabergeführtes Institut für
Markt- und Meinungsforschung in Wien und Teil der INTEGRAL-SINUS-
OPINION-Gruppe mit den Schwesterinstituten SINUS Markt- und
Sozialforschung GmbH mit Standorten in Heidelberg und Berlin und
OPINION in Nürnberg.

INTEGRAL unterhält darüber hinaus eine Vielzahl nationaler und
internationaler Forschungs- und Beratungskooperationen und hat
weltweit ein Netzwerk von Expert:innen aus den unterschiedlichsten
Disziplinen.