Wien (OTS) – Tief betroffen zeigt sich das MuseumsQuartier vom Tod
von Elfie
Semotan am 06. Juni: Die bedeutende österreichische Fotografin hat
erst vor wenigen Monaten anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des
MuseumsQuartier die aktuelle Kampagne „25 Porträts der Generation MQ“
auf Einladung von MQ Direktorin Bettina Leidl realisiert. Dafür
porträtierte sie Wegbegleiter:innen, Künstler:innen und
Persönlichkeiten, die mit dem MuseumsQuartier auf besondere Weise
verbunden sind.
Die entstandene Serie „Generation MQ” ist ein eindrucksvolles
Vermächtnis ihres unverwechselbaren fotografischen Blicks. Umso
berührender ist, dass Elfie Semotan dabei selbst vor die Kamera trat.
„Mit Elfie Semotan verbindet mich eine langjährige und
bereichernde Zusammenarbeit. 2021 realisierten wir im Kunst Haus Wien
die große Retrospektive ,Haltung und Pose‘. Zuletzt hat Elfie Semotan
sich mit außergewöhnlicher Leidenschaft und Präzision der MQ Kampagne
,Generation MQ‘ gewidmet. Sie hat bis ins kleinste Detail mit Neugier
und Lebensfreude mit den Porträtierten gearbeitet. Elfie Semotan war
weit mehr als eine herausragende Künstlerin. Ihr Tod erfüllt mich mit
großer Trauer. Wir werden sie sehr vermissen.“ – Bettina Leidl,
Direktorin des MuseumsQuartier Wien
Mit Elfie Semotan verliert Österreich eine der prägendsten
Persönlichkeiten der zeitgenössischen Fotografie. Als Künstlerin von
internationalem Rang verstand sie es, wie kaum eine andere, Menschen,
Haltungen und Geschichten sichtbar zu machen. Ihr Gespür für
Atmosphäre, ihre künstlerische Radikalität und ihre unerschöpfliche
Neugier werden in ihren Arbeiten weiterleben.
Zwtl.: Aktuelle Fotostrecke zum 25-Jahr-Jubiläum des MuseumsQuartier
Seit Mai dieses Jahres schmücken die Porträts der MQ Kampagne von
Elfie Semotan den Wiener Stadtraum. 25 Persönlichkeiten holte Semotan
vor die Kamera. Sie selbst wurde von Christoph Thanhoffer
fotografiert und ist die „Plus 1” von 25 Protagonist:innen. Der
Schweizer Kreativdirektor Beda Achermann hat die Porträts
künstlerisch erweitert und mit Werken aus dem mumok und Leopold
Museum überlagert. Persönliche Zitate der Proträtierten ergänzen die
Sujets. So entsteht ein vielstimmiges Bild jener „Generation MQ“, die
sich über gemeinsames Tun, Erleben und Denken definiert.
Elfie Semotan formulierte ihre Beziehung zum MQ wie folgt: „Das
MQ ist wichtig, ein Glück, eine Bereicherung. Hier gibt es, was ich
zum Leben brauche.”
Zwtl.: Magazin „Generation MQ“
Die Publikation „Generation MQ“ begleitet die Kampagne und
versammelt alle 25 Porträts von Elfie Semotan, sowie Texte mit
Anekdoten und Erinnerungen der Protagonist:innen an das MQ. Das
Magazin liegt zur freien Entnahme im MuseumsQuartier auf.
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie unter http://bild.ots.at