Wien (OTS) – Cyberangriffe zählen weiterhin zu den größten
Bedrohungen für
Unternehmen. Während 2025 noch 47 Prozent der Entscheider:innen in
Österreich das Risiko eines Cyberangriffs als hoch einschätzten, ist
dieser Anteil 2026 auf 38 Prozent gesunken – und liegt damit
annähernd auf dem Niveau von 2024 (35 %). Die tatsächliche
Bedrohungslage entwickelt sich jedoch in die andere Richtung: 36
Prozent der Unternehmen hatten in den vergangenen fünf Jahren
konkrete Hinweise auf Angriffe auf ihre Netzwerke und Daten – ein
Plus von vier Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Besonders
auffällig: Unternehmen, die KI-Technologien in der Cybersecurity
einsetzen, registrieren mit rund 65 Prozent weit häufiger Hinweise
auf Angriffe als Unternehmen ohne KI-Einsatz (29 %).
82 Prozent aller Befragten erwarten zudem, dass die Bedeutung von
Cyberangriffen künftig weiter zunehmen wird. „Dass die wahrgenommene
Gefahr sinkt, während die tatsächlichen Vorfälle steigen, ist ein
gefährlicher Trugschluss. Wer KI gezielt einsetzt, erkennt deutlich
mehr Angriffe – und Sichtbarkeit ist der erste Schritt zu wirksamer
Abwehr“, so Gottfried Tonweber, Partner und Leiter Cybersecurity bei
EY Österreich.
Das sind Ergebnisse einer Studie der Prüfungs- und
Beratungsorganisation EY Österreich. Dafür wurden im April 2026
insgesamt 200 Geschäftsführer:innen sowie Führungskräfte aus den
Bereichen IT-Sicherheit und Datenschutz von österreichischen
Unternehmen ab 20 Mitarbeitenden befragt.
Die gesamte Studie finden Sie hier .