Wien (OTS) – In der Kategorie Pressefreiheit werden Fritz Espenlaub ,
Jasmin
Körber , Christian Schiffer und Klaus Uhrig für ihre Podcast-Serie
„Die Peter Thiel Story“ (Deutschlandfunk) ausgezeichnet. Die Serie
zeigt am Beispiel des US-Investors Peter Thiel, wie mit einem
machtvollen, finanzstarken Netzwerk Grund- und Freiheitsrechte
einschließlich der freien Berichterstattung eingeschränkt, ausgehöhlt
und letztlich zunichtegemacht werden können.
Der Concordia Preis in der Kategorie Menschenrechte geht an
Jürgen Klatzer und Matthias Winterer für ihren im Falter
veröffentlichten Bericht „Körperliche Gewalt war gang und gäbe“, mit
dem die beiden Journalisten den Missbrauchsskandal im SOS-Kinderdorf
öffentlich machten. Die Recherche hatte weitreichende Konsequenzen
und trug unmittelbar dazu bei, Verbesserungen in der Kinder- und
Jugendhilfe in Österreich anzustoßen.
Mit dem Ehrenpreis wird Astrid Zimmermann , ehemalige
Generalsekretärin des Presseclub Concordia, ausgezeichnet. Seit
Jahrzehnten setzt sie sich in unterschiedlichen Funktionen mit großem
Engagement für Journalist:innen, ihre Arbeitsbedingungen und die
Qualität des Journalismus ein.
Die Verleihung der Concordia Preise findet 30. April 2026 um 17
Uhr im Parlament statt. Die Laudationen werden von Andrea Holz-
Dahrenstaedt , Barbara Kaufmann und Susanne Glass gehalten.
Seit 1997 vergibt der Presseclub Concordia die Concordia Preise
für außerordentliche publizistische Leistungen. Der Preis in der
Kategorie Menschenrechte wird von der Bank Austria gestiftet. Die
gemeinnützige Privatstiftung Dr. Strohmayer stiftet den Preis in der
Kategorie Pressefreiheit.