Chancenbonus: Wiens Schulen bekommen endlich die Unterstützung, die seit Jahren eingefordert wurde.

Wien (OTS) – Mit der heutigen Präsentation des Chancenbonus durch
Bildungsminister
Christoph Wiederkehr beginnt für Wiens Schulen eine neue Phase der
Chancengerechtigkeit und Fairness im Wiener Bildungssystem.
„Was wir in Wien über viele Jahre gefordert haben, wird nun Realität.
Schulen dort stärker zu unterstützen, wo die Herausforderungen am
größten sind. Für den größten Ballungsraum des Landes ist das eine
Entscheidung mit enormer Tragweite“, freut sich Vizebürgermeisterin
Bettina Emmerling.

Wien trägt wie keine andere Region die wachsende Dynamik einer
Metropole: mehr junge Menschen, mehr Vielfalt, größere soziale
Herausforderungen, steigender Sprachförderbedarf und damit die mit
Abstand komplexeste Schullandschaft Österreichs. Dass diese Realität
jetzt endlich auch im Finanzierungssystem abgebildet wird, ist ein
Meilenstein für die Chancengerechtigkeit im ganzen Land.

Ab dem Schuljahr 2026/27 wird der Chancenbonus österreichweit
eingeführt und sorgt für eine faire, bedarfsorientierte
Ressourcenzuteilung. Beim Chancenbonus handelt es sich um zusätzliche
Mittel, die bedarfsorientiert verteilt werden. Für Wien bedeutet das
einen gewaltigen Sprung nach vorne. 227 Schulen erhalten zusätzliches
Personal und bessere Rahmenbedingungen und somit profitieren Wiener
Schülerinnen und Schüler direkt vom Chancenbonus. Damit wird die
Unterstützung dort ankommen, wo sie seit Jahren dringend gebraucht
wird.

„Dass nun 227 Wiener Schulen vom Chancenbonus profitieren, ist
ein großer Moment für die Bildung in dieser Stadt. Diese Reform
stärkt jene Schulen, die tagtäglich unter besonders hohen sozialen
Anforderungen arbeiten und sie gibt Lehrerinnen und Lehrern endlich
die Bedingungen, die gute Pädagogik möglich machen. Dass Kinder
bestmöglich aufs Leben vorbereitet werden, darf niemals vom Standort
abhängen. Deshalb haben wir diese Reform so lange eingefordert“, so
Emmerling abschließend.