Caritas: Österreichweit läuten Kirchenglocken für Solidarität und gegen den Hunger

Wien (OTS) – Hunger zählt weiterhin zu den größten humanitären
Herausforderungen
unserer Zeit. Millionen Menschen leiden unter Hunger, obwohl dieser
längst überwunden werden könnte. „Es ist eine Tragödie, dass Menschen
weiterhin verhungern. Sowohl die Ressourcen als auch das Wissen für
die Beendigung des Hungers sind vorhanden – wir können helfen“, sagt
Caritas Österreich-Präsidentin Nora Tödtling-Musenbichler.

Weltweit leiden 645 Millionen Menschen an Hunger (FAO-Bericht
2026). Das sind fast acht Prozent der Weltbevölkerung. Gleichzeitig
verschärft die Klimakrise die Situation dramatisch: 3,3 bis 3,6
Milliarden Menschen leben bereits in Regionen, die stark von ihren
Folgen betroffen sind. „Mit dem Glockenläuten wollen wir auf diesen
Skandal aufmerksam machen. Wir dürfen die Millionen Menschen, die
unmittelbar von Hunger betroffen sind, nicht vergessen. Es ist eine
Frage des Wollens und der damit verbundenen politischen
Entscheidungen, den weltweiten Hunger zu beenden“, betont Tödtling-
Musenbichler.

Millionen Menschen weltweit hungern, aber Fortschritte sind
möglich

Der weltweite Hunger ging 2025 das dritte Jahr in Folge zurück.
Das zeigt, dass Fortschritte möglich sind. Doch die Verbesserungen
sind nach wie vor fragil und ungleich verteilt. Während der Hunger
weltweit abnimmt, nimmt er in Afrika weiter zu. Fast 60 Prozent der
Bevölkerung sind dort von Ernährungsunsicherheit betroffen – doppelt
so viele wie im weltweiten Durchschnitt. Dürren, Überschwemmungen und
zunehmend unberechenbare Wetterbedingungen vernichten Ernten und
bedrohen die Lebensgrundlagen von Millionen Menschen.

„In unseren Projektländern erleben wir täglich, wie
unvorhersehbar das Klima geworden ist und welche Folgen das für
Menschen hat, deren Lebensgrundlagen unmittelbar von Landwirtschaft
und natürlichen Ressourcen abhängen. Es fehlt an Nahrung und Wasser,
an Gesundheitsversorgung und vielem mehr. Genau hier setzt die
Caritas an: Wir unterstützen beim Aufbau nachhaltiger
Lebensgrundlagen und stärken die Widerstandsfähigkeit der Menschen
gegenüber den Folgen der Klimakrise“, so Tödtling-Musenbichler.

Gemeinsam Verantwortung übernehmen

Für die Caritas ist klar: Hunger und Klimakrise lassen sich nur
gemeinsam bekämpfen. „Reiche Industrieländer verursachen durch ihre
Treibhausgasemissionen maßgeblich den Klimawandel. Gleichzeitig
leiden jene Menschen am stärksten unter seinen Folgen, die am
wenigsten dazu beigetragen haben. Deshalb liegt es auch an uns,
unseren Beitrag zu einer klimaneutralen Wirtschaft und gerechteren
Gesellschaft zu leisten“, betont Tödtling-Musenbichler.

Das Glockenläuten am 31. Juli soll ein hörbares Zeichen für mehr
globale Solidarität setzen und zum gemeinsamen Engagement gegen
Hunger und Klimakrise aufrufen: „Wir müssen jetzt handeln. Wir dürfen
Millionen Menschen nicht ihrem Hunger überlassen und dabei zusehen,
wie immer mehr Lebensgrundlagen zerstört werden! Helfen Sie uns zu
helfen!“, appelliert Tödtling-Musenbichler.

Wir helfen gegen Hunger

Die Caritas unterstützt weltweit Menschen dabei, Hunger zu
überwinden und ihre Lebensgrundlagen langfristig zu sichern.
Millionen Menschen sind auf diese Hilfe angewiesen. Die Erfahrungen
aus den Projektländern zeigen: Die Situation ist dramatisch, aber
nicht hoffnungslos.

Die Caritas versorgt unterernährte Kleinkinder, ermöglicht
täglich warme Mahlzeiten für Schulkinder und stärkt die
Widerstandsfähigkeit gegenüber der Klimakrise – etwa durch Schulungen
in nachhaltiger Landwirtschaft oder die Bereitstellung von
klimaangepasstem Saatgut. So erhalten Menschen die Chance, sich auch
unter schwierigen Bedingungen wieder selbst zu versorgen. Helfen auch
Sie mit und unterstützen Sie unsere Arbeit – für eine Zukunft ohne
Hunger!

Caritas-Spendenkonto:

Caritas

IBAN: AT23 2011 1000 0123 4560

BIC: GIBAATWWXXX

Kennwort: Zukunft ohne Hunger

Online-Spenden: www.caritas.at/hunger

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