Wien (OTS) – In der heutigen Bundesratsdebatte zur Änderung des
Einkommensteuergesetzes hat SPÖ-Sozialsprecher im Bundesrat Sandro
Beer die Bedeutung klarer und gerechter steuerlicher Regelungen für
Arbeitnehmer:innen betont. „Mit dieser Novelle schaffen wir
Rechtssicherheit und Entlastung für die vielen Leistungsträger:innen
im Land! Wir greifen ein und stellen sicher, dass Arbeit und Leistung
auch anerkannt werden“, so Beer. Ziel der Novelle sei es, dort
einzugreifen, wo Unsicherheit entstanden ist, und sicherzustellen,
dass Arbeit und Leistung auch anerkannt werden. „Gerade angesichts
steigender Lebenshaltungskosten sind das ganz wichtige Maßnahmen“, so
Beer. ****
Konkret geht es um drei zentrale Punkte: die steuerliche
Behandlung des Feiertagsarbeitsentgelts, die Fortführung erhöhter
steuerfreier Überstundenzuschläge für 2026 sowie die befristete
Verlängerung der Start-up-Mitarbeiterbeteiligung. Beim
Feiertagsarbeitsentgelt habe eine Entscheidung des
Bundesfinanzgerichts zu „spürbaren Nettolohnverlusten“ geführt. Diese
„ungerechte Situation“ werde nun korrigiert, indem die Steuerfreiheit
gesetzlich klargestellt wird. Beer unterstrich: „Das ist eine
Bereinigung einer unklaren Rechtslage – und vor allem ein Schritt im
Sinne der Fairness.“
Auch bei den Überstunden setze man ein klares Signal: Der
steuerfreie Zuschlag von 170 Euro für die ersten 15 Überstunden
bleibe 2026 erhalten und schaffe „Stabilität und Planungssicherheit“.
Die Verlängerung der Regelung zu „Phantom Shares“ bis Ende 2026
stärke zudem Start-ups und den Wirtschaftsstandort. (Schluss) mf/lw