Wien (OTS) – Die Bundesregierung hat sich auf ein neues Klimagesetz
mit dem Ziel
der Klimaneutralität bis 2040 geeinigt. Die Bundesjugendvertretung (
BJV) begrüßt diesen Schritt, betont jedoch, dass er längst überfällig
ist und bereits im Regierungsprogramm vorgesehen war. Außerdem sind
nach wie vor entscheidende Details offen. Aus Sicht der BJV braucht
es nun rasch einen konkreten Gesetzesentwurf, der rechtlich
verbindliche Reduktionsziele für Treibhausgasemissionen sowie
konkrete Maßnahmen zur Erreichung der Klimaneutralität bis 2040
festlegt.
„Junge Menschen haben lange genug auf ein Klimagesetz gewartet.
Entscheidend ist jetzt, dass das Gesetz rasch vorgelegt und umgesetzt
wird. Der angekündigte Klimafahrplan muss verbindliche Emissionsziele
für Bund, Länder, Gemeinden und alle Sektoren sowie eine unabhängige
Kontrolle der Zielerreichung sicherstellen“, sagt BJV-Vorsitzende
Anna Schwabegger.
Junge Menschen in Klimapolitik einbinden
Die BJV fordert zudem, junge Menschen verbindlich in die
Entwicklung und Umsetzung der Klimapolitik einzubinden. Gerade weil
sie die Folgen der Klimakrise am längsten tragen werden, müssen ihre
Perspektiven bei der Ausgestaltung des Klimafahrplans berücksichtigt
werden. „Junge Menschen haben mehr als 2.000 Tage auf ein neues
Klimagesetz gewartet. Dass konkrete Maßnahmen nun erst Ende 2027
vorliegen sollen, ist angesichts der Klimakrise zu spät. Es braucht
jetzt einen verbindlichen Plan mit wirksamen Maßnahmen“, so BJV-
Vorsitzende Lejla Visnjic abschließend.