Wien (OTS) – Im vergangenen Jahr 2025 wurde das Bundesheer 55 mal
aktiv, um die
Sicherheit und Kontrolle im österreichischen Luftraum zu
gewährleisten. Insgesamt kam es im Vorjahr zu 19 Alarmstarts, bei
denen Militärflugzeuge (Abfangjäger) sofort aufgestiegen sind, um
mögliche Luftraumverletzungen oder andere sicherheitsrelevante
Vorfälle zu überprüfen. Bereits im Jänner kam es zu zwei Alarmstarts
aufgrund vermuteter Luftraumverletzungen sowie zu einem weiteren
Alarmstart infolge einer Wettererscheinung.
Verteidigungsministerin Klaudia Tanner: „Im Jahr 2025 zeigten
unsere Soldatinnen und Soldaten erneut, dass das Bundesheer
einsatzbereit und in der Lage ist, seine Aufgaben im Bereich der
Luftraumüberwachung vollumfänglich zu erfüllen. Die Sicherung unseres
Luftraums ist ein zentraler Bestandteil der staatlichen Souveränität
und ein wesentlicher Beitrag zur Sicherheit der Bevölkerung. Unsere
Soldatinnen und Soldaten leisten hier tagtäglich einen
unverzichtbaren Dienst.“
Gesamt wurden 5.127 Überflüge ausländischer Militärluftfahrzeuge
über österreichischem Staatsgebiet registriert; die meisten davon
entfielen mit 573 Überflügen auf den Monat April. Jeder einzelne
Überflug wird dabei im Einklang mit der geltenden Rechtslage geprüft,
beurteilt sowie genehmigt oder abgelehnt. 36 nicht genehmigte
Überflüge ausländischer Militärluftfahrzeuge konnten bereits im
Vorfeld oder noch vor Einflug in den österreichischen Luftraum
abgewiesen werden.
Auch im Bereich Ausbildung und Betrieb wird laufend investiert:
Insgesamt sind derzeit 16 Piloten am System Eurofighter „Typhoon“
aktiv. Im Jahr 2025 befanden sich zwei Militärpiloten in Ausbildung
zum Einsatzpiloten in Österreich, vier weitere in der vorgelagerten
Jet-Pilotenausbildung in Italien sowie drei in der fliegerischen
Grundausbildung. Die Kosten für Ausbildungen im Ausland beliefen sich
vergangenes Jahr auf rund 3,14 Millionen Euro.