Wien (OTS) – Korporal Jan Hörl und Stephan Embacher gewannen den
erstmals bei den
Olympischen Spielen ausgetragenen Super-Team-Bewerb. Im Finish sorgte
dichter Schneefall für den Abbruch nach dem 2. Durchgang. Auf die
zweitplatzierten Polen hatte Österreich einen Vorsprung von über 20
Punkten. Dritter wurde das Norwegische Team.
Verteidigungsministerin Klaudia Tanner: „Korporal Jan Hörl hat
gezeigt, was mit eisernem Willen und Leidenschaft für den Sport alles
möglich ist. Nach dem für ihn eher enttäuschenden 11. Platz auf der
Normalschanze und dem 5. Platz auf der Großschanze hat Korporal Hörl
mit dem Olympiasieg im Super-Teambewerb bewiesen, dass er zur
absoluten Weltspitze gehört. Ich gratuliere Jan Hörl und auch Stephan
Embacher von ganzem Herzen zu diesem Teamerfolg und zum Olympiasieg.“
Der Salzburger war in der heurigen Skisprungsaison einer der
konstantesten Athleten im Weltcup. Mit mehreren Top-10 Platzierungen
zählte der Heeressportler vom Heeres-Leistungssportzentrum Salzburg
bereits auf der Normal- und Großschanze zum erweiterten Kreis der
Medaillenanwärter. Mit dem Olympiasieg im Super-Teambewerb setzt der
Heeressportler bei den Olympischen Spielen in Mailand-Cortina ein
Ausrufezeichen.
Das Heeressportzentrum fördert mit seinen elf Heeres-
Leistungssportzentren seit 1962 den österreichischen Leistungssport.
Jährlich sind circa 495 Personen, davon 30 im Behindertensport, Teil
des Förderprogramms des Heeressports. Traditionell stellt der
Heeressport zahlreiche Teilnehmer bei sportlichen Großveranstaltungen
wie den Olympischen- und Paralympischen Spielen sowie Europa- und
Weltmeisterschaften. Die Athleten des Bundesheeres haben bereits in
der Vergangenheit unzählige Erfolge und Medaillen für Österreich
erzielt.