Bundesheer ehrt erfolgreiche Wintersportler

Wien (OTS) – Am 27. Mai ehrte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner
in Wien die
erfolgreichsten Wintersportler des Bundesheeres. Die Athleten
gewannen in der vergangenen Saison bei Olympischen und Paralympischen
Spielen sowie Europa- und Weltmeisterschaften insgesamt 36 Medaillen
und bestätigten damit die Bedeutung des Heeressports für den
österreichischen Spitzensport.

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner: „Die Erfolge unserer
Heeressportlerinnen und Heeressportler sind beeindruckend und ebenso
ein Beweis für das hohe Niveau des Heeresleistungssports. Mit ihrer
Disziplin, ihrem Talent, ihrem Teamgeist und ihrer Fairness stellen
sie Vorbilder dar und inspirieren Menschen weit über die Grenzen des
Sports hinaus. Ihre Leistungen sind eine wertvolle Bereicherung für
den Sport in Österreich und ein hervorragendes Beispiel für die
Unterstützung des Leistungssports durch das Österreichische
Bundesheer.“

Von den insgesamt 36 Medaillen bei Großereignissen sind jene der
Olympischen und Paralympischen Spiele besonders erwähnenswert. Die
Heeressportler gewannen zwölf Medaillen (3x Gold, 6x Silber, 3x
Bronze) bei den Olympischen Spielen und vier Medaillen (3x Gold, 1x
Bronze) bei den Paralympischen Spielen in Mailand/Cortina. Gold
holten Zugsführer Janine Flock im Skeleton, Zugsführer Alessandro
Hämmerle im Snowboard-Cross sowie Korporal Jan Hörl im erstmals
ausgetragenen Super-Team-Bewerb im Skispringen. In der Mixed-
Teamstaffel im Rennrodeln gewannen Zugsführer Jonas Müller, Korporal
Selina Egle, Korporal Lara Kipp, Zugsführer Thomas Steu und
Zugsführer Wolfgang Kindl Silber. Gefreiter Johannes Lamparter gewann
zwei weitere Silbermedaillen in der Nordischen Kombination – auf der
Normal- und Großschanze. Je eine Silbermedaille holten Zugsführer
Jonas Müller im Rennrodel-Einsitzer sowie Korporal Sabine Payer im
Snowboard-Parallel-Riesenslalom. Die Zugsführer Thomas Steu und
Wolfgang Kindl gewannen Silber im Rennrodel-Doppelsitzer. Bronze
erzielten Korporal Matĕj Švancer im Big Air der Freeskier, Korporal
Selina Egle und Korporal Lara Kipp im Rennrodel-Doppelsitzer sowie
Gefreiter Johannes Lamparter und Korporal Stefan Rettenegger im Team-
Sprint der Nordischen Kombination. Bei den Paralympics errang
Korporal Johannes Aigner gemeinsam mit seinem Guide Gefreiter Nico
Haberl drei Goldmedaillen in Abfahrt, Super-G und Riesentorlauf sowie
Bronze in der Alpinen Kombination. Das Duo gewann außerdem den
Gesamtweltcup sowie die Disziplinenwertung in Abfahrt, Super-G,
Riesentorlauf und Slalom. Gefreiter Johannes Lamparter gewann zudem
den Gesamtweltcup in der Nordischen Kombination. Im Rodelsport
gewannen die Heeressportlerinnen Korporal Selina Egle und Korporal
Lara Kipp sowohl die Teamstaffel als auch den Gesamtweltcup im
Doppelsitzer. Das Herrenteam mit Korporal Juri Gatt, Korporal
Riccardo Schöpf, Zugsführer Wolfgang Kindl und Zugsführer Thomas Steu
gewann ebenfalls den Gesamtweltcup in der Teamstaffel Rodeln.
Korporal Sophie Grill und Zugsführer Sebastian Graser wurden
Weltmeister im Parachute-Ski. Gemeinsam mit Zugsführer Joachim Knauss
gewannen sie zusätzlich den Teambewerb. Diese Ergebnisse zeigen
einmal mehr die breite sportliche Leistungsfähigkeit der
Heeressportler in den unterschiedlichen Disziplinen.

Das Heeressportzentrum fördert seit 1962 mit elf Heeres-
Leistungssportzentren den österreichischen Leistungssport. Jährlich
unterstützt das Bundesheer bis zu 495 Sportler, darunter 30 im
Behindertensport. Traditionell stellt der Heeressport zahlreiche
Teilnehmer bei Großereignissen wie den Olympischen Spielen sowie
Europa- und Weltmeisterschaften. Die Athleten des Bundesheeres
gewinnen dabei regelmäßig Medaillen für Österreich.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie unter http://bild.ots.at