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BREAKING NEWS: WorldSkills in Shanghai – Österreich räumt bei Berufs-WM zehn Medaillen ab

Shanghai (OTS) – Rot-weiß-roter Erfolg bei den
Berufsweltmeisterschaften in Shanghai:
Österreich holt vier Silber- und sechs Bronzemedaillen sowie 20
„Medals for Excellence“ – diese Auszeichnung wird für herausragende
Leistungen knapp nach den Podestplätzen vergeben. Damit kehren 32 der
48 Teilnehmer:innen – exakt zwei Drittel des größten Team Austria der
Geschichte – mit Edelmetall nach Hause zurück. Fliesenleger Andreas
Landl aus Oberösterreich wird als punktemäßig bester Österreicher mit
dem Titel „Best of Nation“ ausgezeichnet.

WorldSkills 2026 – Ergebnisse Team Austria

Aktuelle Fotos der Medaillen-Gewinner (©
SkillsAustria/Wieser/Slovencik)

Vor insgesamt 15.000 Fans werden in der Mercedes-Benz-Arena von
Shanghai vier österreichische Spitzenfachkräfte zu Vizeweltmeistern
gekürt. Sechs weitere Bronzemedaillen gehen an Team Austria. Die
außergewöhnliche Breite der rot-weiß-roten Leistung unterstreichen
zusätzlich 20 „Medals for Excellence“. Diese werden an
Teilnehmer:innen vergeben, die mindestens 700 von 800 möglichen
Punkten erreichen und damit internationales Exzellenzniveau beweisen.

Österreich verbessert sich damit noch einmal zur beachtlichen
Performance der letzten Weltmeisterschaft: In Frankreich holte das
Nationalteam der Berufe sieben Medaillen. Die Nationenwertung geht an
Gastgeber China, Österreich wird starker Siebter. Damit ist die
Alpenrepublik das dritterfolgreichste Land Europas, hinter Schweiz
und Frankreich, knapp vor Deutschland.

Vizeweltmeister aus Oberösterreich, Niederösterreich, Vorarlberg
und Tirol

Zum erfolgreichsten Teilnehmer im Team Austria krönt sich Andreas
Landl : Der Fliesenleger aus Wartberg an der Krems in Oberösterreich
holt Silber und wird zusätzlich mit dem prestigeträchtigen Titel
„Best of Nation“ ausgezeichnet. Die Fachkraft der Alfred
Schnellnberger GmbH muss sich auf der größten Bühne der Welt
lediglich einem Konkurrenten geschlagen geben. Gleichzeitig setzt
Landl Österreichs außergewöhnliche Erfolgsserie im Fliesenlegen fort:
Nach WM-Gold 2022, EM-Gold 2023 und WM-Gold 2024 ist es das vierte
internationale Edelmetall in Folge. Bei allen vier Erfolgen als
Experte an Bord: Der Steirer Andreas Stiegler, der Landl über Monate
auf den Wettbewerb in Shanghai vorbereitet hat.

Ebenfalls Silber gewinnt Marcel Riener : Der Sanitär- und
Heizungstechniker aus Reingers in Niederösterreich sichert sich den
zweiten Platz. Riener ist beim Raiffeisen-Lagerhaus Gmünd-Vitis
beschäftigt. Schon bei der WM 2022 holte Österreich in diesem Beruf
Gold. Gecoacht wird Riener von Herbert Gabauer von der Berufsschule
Linz 8, der die Anforderungen aus eigener Erfahrung kennt: Gabauer
wurde 2013 selbst Weltmeister und führte Österreich im Vorjahr bei
EuroSkills zum Europameistertitel.

Österreichs außergewöhnliche Erfolgsserie der Maler setzt Luca
Ladler fort: Der Vorarlberger aus Fußach pinselt sich zum
Vizeweltmeistertitel und holt bei der 21. österreichischen
WorldSkills-Teilnahme in diesem Beruf bereits die 16. Medaille – 13
davon glänzen in Gold. Die Fachkraft von „Hannes Hagen
Präzision.Farbe“ in Lustenau wird von Christoph Pessl trainiert, der
selbst weiß, wie man gewinnt: Der Steirer wurde 2021 Europameister
und 2022 Weltmeister. Seit seinem Wechsel vom Teilnehmer zum Experten
ist seine Bilanz makellos: Bronze bei EuroSkills 2023, Silber bei
WorldSkills 2024 und nun erneut Silber in Shanghai – drei Bewerbe,
drei Medaillen für seine Schützlinge.

Für die vierte Silbermedaille sorgt Vincent Track . Der
Verfahrenstechniker aus Breitenbach am Inn in Tirol tritt als erster
Österreicher überhaupt im WorldSkills-Bewerb Wassertechnologie an und
schafft auf Anhieb den Sprung auf Platz zwei. Der Mitarbeiter von
Novartis Pharmaceutical Manufacturing in Langkampfen wird von
Expertin Michaela Pusch betreut.

Sechsmal Bronze für Österreich

Bronze gewinnt Zimmerer Luca Reitböck aus Taufkirchen an der Pram
in Oberösterreich. Die Fachkraft der Hauer Zimmerei GmbH in
Enzenkirchen setzt sich gegen starke internationale Konkurrenz durch
und holt, gecoacht von Josef Angleitner, den Podiumsplatz für Team
Austria.

Eine weitere Bronzemedaille geht nach Niederösterreich: Die
Betonbauer Julian Gintner und Michael Pomassl aus Vitis sichern sich
im Teambewerb den dritten Platz. Das Duo der Leyrer + Graf
Baugesellschaft in Gmünd sorgte damit für die nächste Medaille in
Österreichs Paradedisziplin: Nach fünf Weltmeistertiteln in Folge
steht Rot-Weiß-Rot auch in Shanghai auf dem Podium und holt die
sechste WorldSkills-Medaille en suite. Hinter dem Erfolg steht
Experte Manuel Bauer, der Gintner und Pomassl über Monate technisch
und mental auf den kräftezehrenden Teambewerb vorbereitet hat.

Für eine Medaillenpremiere sorgt Benedikt Pritz : Der
Niederösterreicher aus Raxendorf gewinnt im erstmals bei WorldSkills
ausgetragenen Wettbewerb Schienenfahrzeugtechnik Bronze. Der
Mitarbeiter der ÖBB-Technische Services GmbH in St. Pölten wird von
Experte Gernot Watscher begleitet.

Ebenfalls Bronze gewinnt René Bitschnau aus Frastanz in
Vorarlberg. Der Absolvent der HTL Dornbirn erreicht in der
Chemielabortechnik den dritten Platz. Sein Experte Hans-Thomas
Schacht darf damit erneut über eine österreichische WM-Medaille in
dieser Disziplin jubeln.

In der Maschinenbautechnik jubelt Vorarlberg nochmals über
Bronze: Keanu Frick aus Lauterach schafft den Sprung auf das Podium.
Der Mitarbeiter der Julius Blum GmbH in Höchst wird von Experte Lukas
Schwärzler trainiert.

Die sechste Bronzemedaille holt Jonas Baltuska . Der Wiener von
der HTL Mödling erreicht in der Optoelektronik in Shanghai den
dritten Rang. Gecoacht wird Baltuska von Günter Kapucian.

20 „Medals for Excellence“ unterstreichen Teamstärke

Wie breit Österreich aufgestellt ist, zeigen auch 20 Medals for
Excellence: Diese Auszeichnungen werden für herausragende Leistungen
direkt hinter den Medaillenrängen vergeben.

Aus Oberösterreich werden Kälte- und Klimatechniker Jonas
Danninger , Koch Hannes Sortsch , CNC-Dreher Fabian Spitzer sowie die
Gartengestalter Marcel Ortner und Simon Weiß ausgezeichnet.

Fünf Medals für Excellence gehen nach Vorarlberg : an
Anlagenelektriker Janick Gehrer , Hotel-Rezeptionistin Elena Mathis ,
CNC-Fräser Deniz Mutun , Schweißer Simon Österle und an Maschinenbau-
CAD-Techniker Sandro Flatz .

Die Steiermark darf über Auszeichnungen für Grafiker Paul Bürki ,
Modeschülerin Julia Kaufmann und Verkaufsexpertin Anna Tritscher
jubeln.

Aus Salzburg erhalten Floristin Julia Gschwandtner und Land- und
Baumaschinentechniker Bernhard Moser ein „Medal for Excellence“.

Nach Niederösterreich gehen drei weitere Auszeichnungen: an
Konditorin Valentina Otzelberger , Bautischler Paul Meisterhofer und
Elektroniker Christoph Schöndorfer .

Komplettiert wird die rot-weiß-rote Erfolgsbilanz durch Medals
for Excellence für Möbeltischler Elias Stephan aus dem Burgenland,
Hochbauer Noah Trettenbrein aus Kärnten und Digital-Construction-
Teilnehmer Abdulkadir Özen aus Wien.

Herk: „Ganz Österreich kann auf dieses Team stolz sein“

SkillsAustria-Präsident Josef Herk zeigt sich begeistert: „Was
für ein Abend, was für ein Team und was für eine Leistung! Zehn
Medaillen und 20 ‚Medals for Excellence‘ bei den größten WorldSkills
aller Zeiten sind ein gewaltiger Erfolg. Unsere jungen Fachkräfte
haben Österreich auf der größten Bühne der beruflichen Bildung mit
Können, Leidenschaft und unglaublichem Kampfgeist vertreten. Sie
haben vier Tage lang alles gegeben, Rückschläge weggesteckt und unter
enormem Druck Leistungen auf Weltklasseniveau abgerufen. Ich verneige
mich vor jedem Einzelnen in diesem Team. Ganz Österreich kann auf
diese jungen Menschen, ihre Experten, ihre Familien und ihre
Ausbildungsbetriebe stolz sein. Ihr seid Champions und großartige
Botschafter für die berufliche Bildung in Österreich!“

Kraft: „Zwischen Gold und Silber liegt oft nur ein Quäntchen
Glück“

SkillsAustria-Geschäftsführer Jürgen Kraft ordnet das Ergebnis
ein: „Vier Vizeweltmeistertitel, sechs Bronzemedaillen und 20 Medals
for Excellence sind eine sensationelle Bilanz. Wer WorldSkills kennt,
weiß: Zwischen Gold und Silber liegen oft nur wenige Punkte, manchmal
ein einziger Handgriff – und am Ende auch das berühmte Quäntchen
Glück. Zwei Drittel unseres Teams wurden mit einer Medaille oder
einer Medal for Excellence ausgezeichnet. Das zeigt, welche Qualität
und Breite in diesem Nationalteam steckt. Österreich gehört sowohl in
den traditionellen Handwerksberufen als auch in den technologischen
Zukunftsdisziplinen zur absoluten Weltspitze.“ (PWK481/HSP)

WorldSkills 2026 – Ergebnisse Team Austria

Die österreichischen Medaillengewinner im Überblick

Silber (4)

– Andreas Landl, Fliesenlegen, Oberösterreich

– Marcel Riener, Sanitär- und Heizungstechnik, Niederösterreich

– Luca Ladler, Maler, Vorarlberg

– Vincent Track, Verfahrens- und Prozesstechnik, Tirol

Bronze (6)

– Luca Reitböck, Zimmerei, Oberösterreich

– Keanu Frick, Maschinenbautechnik, Vorarlberg

– Julian Gintner und Michael Pomassl, Betonbau, Niederösterreich

– René Bitschnau, Chemielabortechnik, Vorarlberg

– Benedikt Pritz, Schienenfahrzeugtechnik, Niederösterreich

– Jonas Baltuska, Optoelektronik, Wien

Die „Medals for Excellence“-Gewinner im Überblick

Vorarlberg (5)

– Janick Gehrer, Anlagenelektrik

– Elena Mathis, Hotel-Rezeption

– Deniz Mutun, CNC-Fräsen

– Simon Österle, Schweißen

– Sandro Flatz, Maschinenbau CAD

Oberösterreich (4)

– Jonas Danninger, Kälte- und Klimatechnik

– Hannes Sortsch, Kochen

– Marcel Ortner und Simon Weiß, Gartengestaltung

– Fabian Spitzer, CNC-Drehen

Steiermark (3)

– Paul Bürki, Grafikdesign

– Julia Kaufmann, Mode-Technologie

– Anna Tritscher, Verkauf

Niederösterreich (3)

– Valentina Otzelberger, Konditorei

– Paul Meisterhofer, Bautischler

– Christoph Schöndorfer, Elektronik

Salzburg (2)

– Julia Gschwandtner, Floristik

– Bernhard Moser, Land- und Baumaschinentechnik

Burgenland (1)

– Elias Stephan, Möbeltischler

Kärnten (1)

– Noah-Samuel Trettenbrein, Hochbau

Wien (1)

– Abdulkadir Özen, Digital Construction

Alle Fotos (© SkillsAustria/Wieser/Slovencik) von den
Medaillengewinnern werden laufend hier ergänzt ( hier klicken ), O-
Töne inkl. Transkripte folgen zeitnah ( hier klicken ), ebenso Video-
Interviews mit den Medaillengewinner:innen ( hier klicken ).