Hallein (OTS) – Die Robert Bosch AG hat am Mittwoch, 15. Juli 2026,
am Standort
Hallein ihre neue Methanol-Infrastruktur feierlich in Betrieb
genommen. Mit ihr schafft das Unternehmen die Voraussetzungen, um
Einspritzsysteme für alternative Kraftstoffe weiterzuentwickeln und
zu testen. Insgesamt wendet Bosch 52 Millionen Euro auf für den
Ausbau von Entwicklung und Fertigung moderner Technologien am
Standort Hallein.
Der Standort Hallein ist innerhalb der Bosch-Gruppe das weltweite
Kompetenzzentrum für Großmotoreneinspritzsysteme. Die hier
entwickelten Common-Rail-Systeme ermöglichen den Einsatz alternativer
Kraftstoffe wie Methanol, Wasserstoff oder Ammoniak in großen
Anwendungen wie beispielsweise in der Schifffahrt, im Schienenverkehr
oder in stationären Energieanlagen. „Hallein steht seit Jahrzehnten
für technologisches Know-how und industrielle Kompetenz. Die neue
Methanol-Infrastruktur und die damit verbundenen Ausbauvorhaben sind
ein klares Bekenntnis zum Standort Hallein. Sie stärken unsere
technologische Kompetenz und schaffen langfristige Perspektiven für
unsere Belegschaft“, sagte Amandeep Singh, kaufmännischer Leiter des
Bosch-Werks Hallein.
Die neue Infrastruktur bildet einen wichtigen Baustein für die
Entwicklung zukunftsfähiger Antriebslösungen im Großmotorenbereich.
Für die Dekarbonisierung des Schwerlastbereichs braucht es
technologische Vielfalt – insbesondere dort, wo Elektrifizierung an
ihre Grenzen stößt und CO₂-neutrale Kraftstoffe künftig eine wichtige
Rolle spielen. „Mit der neuen Methanol-Infrastruktur schaffen wir die
Voraussetzungen, diese Technologien weiterzuentwickeln und für den
Einsatz bei unseren Kunden zur Serienreife zu bringen. Damit
Innovationen wie diese auch künftig in Österreich erfolgreich
umgesetzt werden können, braucht es wettbewerbsfähige und
innovationsfreundliche Rahmenbedingungen“, erklärte Stefan Schenk,
Leiter des weltweiten Bosch-Geschäfts für
Großmotoreneinspritzsysteme.
Landeshauptfrau Karoline Edtstadler betonte die Bedeutung des
Projekts für den Wirtschaftsstandort Salzburg: „Bosch zeigt in
Hallein eindrucksvoll, wie industrielle Transformation und
wirtschaftlicher Erfolg Hand in Hand gehen können. Die nun in Betrieb
genommene Methanol-Infrastruktur stärkt Salzburg als
Industriestandort, sichert hochwertige Arbeitsplätze und
unterstreicht die Innovationskraft unserer Unternehmen.“
Bei der feierlichen Inbetriebnahme informierten sich
Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft über die
neuen Entwicklungsmöglichkeiten für alternative Kraftstoffe. Zu den
Gästen zählten neben Landeshauptfrau Karoline Edtstadler unter
anderem Bürgermeister Alexander Stangassinger, Bezirkshauptfrau
Monika Vogl, WKS-Vizepräsidentin Marianne Kusejko und IV-Salzburg-
Geschäftsführerin Irene Schulte sowie AK-Salzburg-Präsident Peter
Eder.
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