Wien (OTS) – Im Libanon sind die Menschen einmal mehr auf der Flucht.
Im Schatten
des Iran-Kriegs hat das Land viele zivile Opfer zu beklagen. Allein
in den letzten Tagen sind rund 60.000 Menschen durch massive
Bombardements vertrieben worden, zusätzlich zu den 65.000 Menschen,
die schon 2024 fliehen mussten. Unzählige Dörfer mussten evakuiert
werden. Viele Familien haben sich nur mit dem Nötigsten auf den Weg
gemacht. Die zu Notunterkünften umfunktionierten Schulen in Beirut
füllen sich wieder mit geflüchteten Familien, die jetzt dringend
Versorgung brauchen. „Die Situation verschlechtert sich jeden Tag,
wir hören ständig die Raketen über unseren Köpfen. Täglich strömen
Tausende Familien nach Beirut. Sie brauchen dringend Decken,
Matratzen und Nahrungsmittel“ , berichtet Kassem Sabbah, unser
Projektpartner aus der Konfliktregion.
„In der öffentlichen Aufmerksamkeit und internationalen
Berichterstattung bleiben die Leiden der zivilen Bevölkerung im
Libanon meist unsichtbar. Aktuell sind nur wenige Organisationen vor
Ort, um Nothilfe zu leisten. Unser Partner Mousawat ist mit einer
mobilen Klinik im Einsatz, um die Vertriebenen medizinisch zu
versorgen. Eine Versorgung mit heißen Mahlzeiten ist ebenfalls in
Vorbereitung. Wir werden weiterhin Nothilfe leisten, solange die
Menschen täglich um ihr Leben fürchten müssen“ , so Erich Fenninger,
Direktor der Volkshilfe Österreich, zur aktuellen humanitären Lage im
Libanon.
Die Volkshilfe unterstützt mit ihren internationalen
Partnerorganisationen von Verfolgung, Zerstörung und Gewalt bedrohte
Menschen weltweit und setzt sich für eine solidarische Welt ein.
Für die wichtige internationale Katastrophenhilfe der Volkshilfe
kann hier gespendet werden:
Bank: BAWAG/PSK
IBAN: AT77 6000 0000 0174 0400
Empfänger: Volkshilfe Solidarität
Spendenzweck: 006310
https://www.volkshilfe.at/projekt/katastrophenhilfe-international