Wien (OTS) – Winzige Laus, gewaltige Folgen: Ende des 19.
Jahrhunderts verwüstete
die Reblaus Europas Weingärten, bedrohte Existenzen und zwang den
Weinbau, sich neu zu erfinden. Besiegt wurde sie nie. Weil die Reben
früher austreiben, zeigen sich befallene Blätter inzwischen schon im
April. Wie verändern Hitze, Trockenheit und längere
Vegetationsperioden das Zusammenspiel von Rebe und Schädling? Und wie
gut ist der Weinbau für diese neuen Herausforderungen gerüstet?
In Folge 20 des BOKU-Podcasts „Planet Shapers“ gehen Astrid
Kleber und Bernhard Vosicky diesen Fragen mit Gästen aus
Weinbauforschung, Weinbaugeschichte und der Schlumberger-
Privatstiftung nach: Was macht die Reblaus so gefährlich – und was
können wir aus der historischen Krise für die Zukunft lernen?
Zwtl.: Fragen, die im Mittelpunkt stehen:
– Viel besungen, oft verspottet: Wie sieht die Reblaus eigentlich
aus?
– Wie schädigt sie die Rebe – und warum ist der Wurzelbefall
besonders gefährlich?
– Wie verändern Klimawandel und gestresste Reben das Risiko?
– Was bedeutet eine Reblauskatastrophe für Familien, Betriebe und
ganze Weinregionen?
– Was lässt sich daraus für den Umgang mit invasiven Arten und neuen
Pflanzenkrankheiten lernen?
Zwtl.: Zu Gast:
– Astrid Forneck , Leiterin des Instituts für Wein- und Obstbau (BOKU
) und international renommierte Reblausexpertin
– Erich Landsteiner , Professor i. R. am Institut für Wirtschafts-
und Sozialgeschichte der Universität Wien und Experte für die
Geschichte des Weinbaus
– Christian Simhandl , langjähriges Stiftungsratsmitglied der
Schlumberger-Privatstiftung
Jetzt reinhören!
Planet Shapers #20 : Wie der Klimawandel die Reblaus wieder stark
macht.
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