Bogner-Strauß: FPÖ-Thau steht für rückwärtsgewandtes Frauenbild und seltsamen Umgang mit parlamentarischen Instrumenten

Wien (OTS) – Scharfe Kritik übt ÖVP-Frauensprecherin Juliane
Bogner-Strauß am
freiheitlichen Nationalratsabgeordneten Harald Thau. “Wer innerhalb
eines Monats die selbe parlamentarische Anfrage zweimal an ein
Ministerium richtet, zeigt nicht nur mangelnde Sorgfalt, sondern auch
einen respektlosen Umgang mit den Ressourcen des Staates und der
Arbeit der Beamtinnen und Beamten”, so Bogner-Strauß. Konkret hatte
Thau am 27. Februar sowie erneut am 27. März 2026 eine gleichlautende
parlamentarische Anfrage zum Verein “Frauen*solidarität” eingebracht.
“Die FPÖ beklagt ständig Bürokratie und Belastungen für den Staat,
verursacht aber gleichzeitig selbst unnötigen Verwaltungsaufwand.
Wenn sogar identische Anfragen mehrfach eingebracht werden, drängt
sich die Frage auf, ob die FPÖ den Überblick über ihre eigene
Anfrageflut verloren hat”, kritisiert Bogner-Strauß.

“Besonders bedenklich ist, dass sich die doppelten Anfragen
ausgerechnet gegen einen Verein richten, der sich seit Jahrzehnten
für Frauenrechte, internationale Solidarität und
Entwicklungszusammenarbeit engagiert. Statt sich für bessere
Rahmenbedingungen für Frauen einzusetzen, versucht die FPÖ einmal
mehr, engagierte Frauenorganisationen unter Generalverdacht zu
stellen und ihre Arbeit zu diskreditieren”, so die ÖVP-
Frauensprecherin.

Vor dem Hintergrund der jüngsten medialen Berichte über ein gegen
Thau ausgesprochenes Annäherungs- und Betretungsverbot nach einem
Beziehungsstreit ergebe sich laut Bogner-Strauß ein insgesamt
problematisches Bild.

“Frauenorganisationen leisten tagtäglich unverzichtbare Arbeit
für Gleichstellung, Gewaltschutz und gesellschaftliche Teilhabe. Sie
verdienen Respekt und Unterstützung. Die FPÖ täte gut daran, ihre
Energie in konstruktive Politik zu investieren, anstatt mit Anfrage-
Doppelgleisigkeiten Steuergeld und Verwaltungsressourcen zu
verschwenden”, so Bogner-Strauß abschließend. (Schluss)