Wien (OTS) – In rund zwei Wochen startet die Europäische
Mobilitätswoche, Europas
größte Kampagne für nachhaltige Mobilität. Mit dem Motto „Mobilität
für alle“ steht heuer die soziale Dimension von Mobilität im
Mittelpunkt. Der Fokus liegt dabei auf Fragen, wie Verkehrssysteme
gestaltet werden müssen, damit sie für alle Menschen zugänglich,
sicher und leistbar sind – und das unabhängig von Alter, Herkunft,
Einkommen oder Wohnort.
Auch heuer nehmen wieder über 500 Städte und Gemeinden in ganz
Österreich an der Mobilitätswoche teil. Mit kreativen Aktionen und
neuen Impulsen zeigen sie, wie Mobilität inklusiver und gleichzeitig
zukunftsfähiger werden kann – im ländlichen Raum ebenso wie in den
Städten.
Bundesminister Peter Hanke unterstreicht die Bedeutung von
Mobilität im Alltag: „Mobilität ist eine Grundvoraussetzung für
gesellschaftliche Teilhabe. Deshalb muss sie für alle da sein –
leistbar, sicher, barrierefrei und umweltfreundlich. Die
Mobilitätswoche 2025 rückt genau das ins Zentrum. Als Bund sind wir
ein starker Partner von Städten und Gemeinden, denn die
Mobilitätswende gelingt nur gemeinsam!“
Die Mobilitätswoche bietet Städten und Gemeinden die Chance, neue
Mobilitätslösungen auszuprobieren und gemeinsam mit Bürgerinnen und
Bürgern Maßnahmen zu entwickeln, von denen alle profitieren.
Zahlreiche Veranstaltungen in ganz Österreich widmen sich in dieser
Woche der aktiven Mobilität und dem öffentlichen Verkehr – von
temporären Mitmachaktionen wie dem Öffi-Schnuppern, dem
Mobilitätsbingo oder der Kindergarten-Mobilitätsbox bis hin zu
dauerhaften, verkehrsberuhigenden Maßnahmen wie der Einrichtung einer
Schulstraße. Alle Veranstaltungen, die rund um die Europäische
Mobilitätswoche in Österreich stattfinden, sind auf der Website
www.mobilitaetswoche.at zu finden.
Thomas Weninger, Generalsekretär des Österreichischen
Städtebundes, betont: „Gerade in Städten zeigt sich, wie wichtig es
ist, Mobilität neu zu denken. Nur wenn alle Bevölkerungsgruppen
gleichberechtigt Zugang zu klimafreundlichen und zukunftstauglichen
Verkehrsangeboten haben, kann die Mobilitätswende gelingen. Dafür
braucht es nicht nur eine Attraktivierung des Öffentlichen Verkehrs
sowie des Fuß- und Radverkehrs, sondern auch ausreichend finanzielle
Mittel und politischen Rückhalt. Klimaschutz geht letztendlich Hand
in Hand mit der Lebensqualität in den Städten.“
Hannes Pressl, Präsident des Österreichischen Gemeindebundes,
ergänzt: „Unsere Gemeinden tragen jeden Tag Verantwortung für die
Mobilität ihrer Bürger:innen – von Schulkindern über Pendler:innen
bis hin zu Seniorinnen und Senioren. Sie beweisen mit vielen guten
Beispielen, dass eine inklusive Mobilität möglich ist. Die
Europäische Mobilitätswoche ist eine wichtige Bühne, um diese
Initiativen sichtbar zu machen und voneinander zu lernen.“
Weitere Informationen zur Mobilitätswoche und zum Jahresthema
unter: www.mobilitaetswoche.at