BMI und AUVA vertiefen Zusammenarbeit bei Kinderpolizei und schulischer Verkehrserziehung

Wien (OTS) – Das Bundesministerium für Inneres/Bundespolizeidirektion
und die
Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) unterzeichneten am 12.
Mai 2026 eine Kooperationsvereinbarung zur weiteren Unterstützung des
Präventionsprojektes „Kinderpolizei“ sowie zur Stärkung der
schulischen Verkehrserziehung.

Bundespolizeidirektor Michael Takács: „Die Kinderpolizei
vermittelt Kindern auf spielerische Weise wichtige Werte, stärkt das
Vertrauen in die Polizei und hilft dabei, Gefahren frühzeitig zu
erkennen und richtig damit umzugehen. Gemeinsam mit der AUVA setzen
wir ein starkes Zeichen für Prävention und Sicherheit.“

AUVA-Generaldirektor Alexander Bernart: „Unsere oberste Priorität
als AUVA ist es, Unfälle zu verhindern, bevor sie überhaupt
passieren. Dafür muss ein nachhaltiges Sicherheitsbewusstsein so früh
wie möglich geprägt werden. Durch die Bündelung unserer Expertise in
der Unfallverhütung mit der wertvollen Arbeit der Kinderpolizei
machen wir das Thema Sicherheit für die Jüngsten greifbar und
erlebbar. Gemeinsam schaffen wir so eine starke Allianz für einen
noch sichereren Schulweg und eine sichere Zukunft unserer Kinder.“

Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmer von morgen

Ziel der Zusammenarbeit ist es, Kinder frühzeitig für Gefahren im
Alltag und im Straßenverkehr zu sensibilisieren sowie das
Sicherheitsbewusstsein nachhaltig zu stärken. Im Fokus der
Kooperation stehen die Weiterentwicklung bestehender
Präventionsmaßnahmen sowie die gemeinsame Bewusstseinsbildung im
Bereich der Verkehrssicherheit und Unfallprävention.

Die Kinderpolizei zählt seit vielen Jahren zu den erfolgreichsten
Präventionsprojekten des Innenministeriums. Jährlich werden
österreichweit rund 33.000 Kinder zu Kinderpolizistinnen und
Kinderpolizisten ernannt. Ergänzend zu den Schulbesuchen finden rund
300 Veranstaltungen pro Jahr statt.

Das Präventionsprojekt „Kinderpolizei“ wurde im Jahr 2000 als
„Kindergendarmerie“ in Vorarlberg ins Leben gerufen und nach der
Polizeireform 2005 österreichweit umgesetzt. Seit 2009 ist die
Kinderpolizei eng mit der schulischen Verkehrserziehung verbunden.
Neben Verkehrssicherheit werden Kindern auch Themen wie
Gewaltprävention, Gefahren im Alltag, Zivilcourage und
verantwortungsbewusstes Verhalten nähergebracht.

„Kinder von heute sind die Verkehrsteilnehmerinnen und
Verkehrsteilnehmer von morgen. Mit der Kinderpolizei schaffen wir
Vertrauen, vermitteln Orientierung und leisten einen wichtigen
Beitrag für ein sicheres Miteinander“, betont Bundespolizeidirektor
Takács.