„Bewusst gesund“ über verschiedene Formen des Fastens

Wien (OTS) – Dr. Christine Reiler präsentiert im
ORF-Gesundheitsmagazin „Bewusst
gesund“ am Samstag, dem 21. Februar 2026, um 17.30 Uhr in ORF 2 und
auf ORF ON folgende Beiträge:

Basenfasten: Sanfte Entlastung für Körper und Geist

In einer Zeit, in der Stress, ein hektischer Alltag und auch
ungesunde Ernährungsweisen den Organismus zunehmend belasten, gewinnt
– vor allem in der Fastenzeit – das Basenfasten immer mehr an
Bedeutung. Diese milde Form des Fastens setzt nicht auf radikalen
Verzicht, sondern auf eine bewusste Ernährung und eine nachhaltige
Entlastung des Körpers. Beim Basenfasten nimmt man über einen
begrenzten Zeitraum ausschließlich basenbildende Lebensmittel zu sich
– vor allem frisches Gemüse, reife Früchte, Kräuter, Keimlinge und
hochwertige Pflanzenöle. Ziel ist es, den Säure-Basen-Haushalt zu
unterstützen und dem Stoffwechsel eine Regenerationspause zu
ermöglichen. Gestaltung: Veronika Brix

Studiogespräch: Fastenmethoden

Fasten bedeutet mehr als nur auf Nahrung zu verzichten. Es geht
um bewusste Essenspausen, die dem Körper Zeit geben, sich zu erholen.
Verschiedene Formen des Fastens wie beispielsweise Heilfasten oder
Intervallfasten stehen dabei zur Auswahl. Studien zeigen, dass Fasten
positive Effekte auf den Stoffwechsel und Entzündungsprozesse im
Körper haben kann. Wichtig ist jedoch, die passende Methode zu wählen
und gesundheitliche Voraussetzungen zu berücksichtigen. Richtig
umgesetzt kann Fasten das Wohlbefinden steigern und neue Energie
geben. Fastenexpertin Elisabeth Rabeder erklärt, welche Arten des
Fastens es gibt und worauf man achten sollte.

Karpaltunnelsyndrom: Neue Operationsmethode mit Ultraschall

Das Karpaltunnelsyndrom zählt zu den häufigsten
Nervenerkrankungen der Hand und betrifft Hunderttausende Menschen.
Wenn der so genannte Karpaltunnel am Handgelenk eingeengt ist, kann
das zu Schmerzen, Kribbeln oder Taubheitsgefühlen in der Hand führen.
Eine neue minimalinvasive Operationsmethode unter
Ultraschallkontrolle macht nun eine schonende Behandlung dieser
Erkrankung möglich. Der Eingriff dauert nur kurz, erfordert lediglich
eine lokale Anästhesie und der Schnitt in die Haut hat ein minimales
Ausmaß. Die Folge sind weniger postoperative Schmerzen, kaum
Narbenbildung und eine schnellere Wiedererlangung der Handfunktion.
Die Patientinnen und Patienten verlassen kurz nach der Operation
wieder das Krankenhaus und können ihre Hand bereits kurz nach dem
Eingriff wieder im Alltag einsetzen. „Bewusst gesund“ war bei einer
Operation dabei. Gestaltung: Stefanie Zupan

„Bewusst gesund“-Tipp zum Thema Hüftgelenksödem

Als Knochenmarksödem im Hüftbereich wird eine Schwellung im
inneren Teil des Hüftknochens bezeichnet, die durch eine Ansammlung
von überschüssiger Flüssigkeit entsteht. Dies kann aufgrund
verschiedener Umstände auftreten, wie zum Beispiel nach einer
Verletzung – etwa einer Prellung – oder bei bestimmten Krankheiten.
Typisch sind ein spontaner Schmerz in der Hüfte und
Bewegungseinschränkungen im Bereich der Hüftgelenke. Welche
Therapiemöglichkeiten es gibt, erklärt Prof. Dr. Siegfried Meryn.

Permanent Make-up: Risiken und Nebenwirkungen

Permanent Make-up ist ein ständig zunehmender Trend: Viele Frauen
wollen sich nicht täglich schminken und lassen sich zwecks
Zeitersparnis beispielsweise Lidstriche, Lippenkonturen oder auch
fülligere Augenbrauen dauerhaft als Tattoo stechen – Permanent Make-
up ist in der Regel nichts anderes als eine Form des Tätowierens. Die
gesundheitlichen Risiken dabei reichen von Unverträglichkeiten
gegenüber den benutzten Farben über Vernarbungen bis hin zur Störung
des Tränenflusses. Eine schlecht gemachte, entstellende
Gesichtstätowierung kann zudem zur psychischen Belastung für die
Betroffenen werden, da sie sich meist nicht verbergen lässt. Solche
„verpfuschten“ Gesichtstattoos müssen in vielen Fällen – etwa mittels
Laserbehandlung – medizinisch entfernt werden. So auch im Fall einer
jungen Volksschullehrerin. Gestaltung: Christian Kugler