Wien (OTS) – Am 24. und 25. April 2026 stand Riga ganz im Zeichen der
Sport- und
Bewegungsmedizin. Beim Symposium „Global Alliance for Physical
Activity – Riga 2026“ sowie dem Executive Committee Meeting der
European Federation of Sports Medicine Associations (EFSMA)
diskutierten führende Expertinnen und Experten zentrale Strategien
zur Bekämpfung von Bewegungsmangel, einer der größten
gesundheitlichen Herausforderungen unserer Zeit – mit aktiver
Beteiligung Österreichs.
Mit Univ.-Prof. Dr. Norbert Bachl (FIMS-Vizepräsident und
Ehrenpräsident der ÖGSMP) sowie Univ.-Prof. Dr. Stefan Nehrer als
EFSMA-Delegierter war die österreichische Sportmedizin prominent
vertreten und brachte ihre Expertise aktiv in die Beratungen ein.
Die Bedeutung regelmäßiger Bewegung wurde auch von
österreichischer Seite unterstrichen: „Bewegungsmangel schadet der
Gesundheit und dem Bewegungsapparat gleichermaßen. Gezielte
körperliche Aktivität ist daher unverzichtbar für gesunde Gelenke“,
betont Univ.-Prof. Dr. Stefan Nehrer.
Im Mittelpunkt des EFSMA Executive Committee Meetings am 25.
April, unter dem Vorsitz von Prof. Maurizio Casasco, standen die
strategische Weiterentwicklung der Organisation, internationale
Kooperationen sowie zukünftige Projekte und Kongresse. Zu den
Teilnehmenden zählte auch Prof. Fabio Pigozzi, Präsident der
International Federation of Sports Medicine (FIMS).
Bereits am Vortag brachte das internationale Symposium „Global
Alliance for Physical Activity“ unter der Leitung von Prof. Sandra
Rozenstoka führende Expert:innen zusammen. Vertreter:innen aus ganz
Europa und darüber hinaus unterstrichen die Bedeutung einer engen
internationalen Zusammenarbeit zur Bekämpfung körperlicher
Inaktivität.
Im Fokus des Symposiums standen drei zentrale Themenfelder:
– Strategien zur Bekämpfung körperlicher Inaktivität
– Internationale Kooperationen für evidenzbasierte Prävention
– Die Rolle der Sport- und Bewegungsmedizin im zukünftigen
Gesundheitssystem
Ein besonderer Höhepunkt war der europäische Launch des „FIMS
Sports Physician Handbook“, das als zentrales Referenzwerk für die
internationale Sportmedizin gilt.
Fazit: Die Veranstaltungen in Riga zeigen, dass die ÖGSMP aktiv
an globalen Entwicklungen mitwirkt und einen wichtigen Beitrag
leistet, um Bewegung als Schlüsselfaktor für Gesundheit zu stärken.