Wien (OTS) – „Was für beeindruckende Spitzenleistungen die Young
Professionals aus
Österreich erbracht haben! Sie haben ihre Aufgaben mit viel
Leidenschaft und Hingabe gemeistert und eindrucksvoll die Stärke und
Vielfalt der heimischen Berufsbildung unter Beweis gestellt“,
gratuliert Sigi Menz, Obmann der Bundessparte Industrie der
Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), den Gewinnerinnen bei den
europäischen Berufs-Europameisterschaften EuroSkills 2025. Denn viele
junge Fachkräfte aus Industriebetrieben in ganz Österreich waren bei
den Berufs-Europameisterschaften in Herning, Dänemark, sehr
erfolgreich.
Zum Aushängeschild des österreichischen Teams wurde Jonas
Danninger aus Herzogsdorf in Oberösterreich: Der Kälte- und
Klimatechniker der Firma Hauser in Linz hat nicht nur Gold geholt,
sondern mit der höchsten rot-weiß-roten Punktezahl auch die
Auszeichnung “Best of Nation“ errungen. Der Europameister und sein
Coach (und Vater Rupert Danninger) setzen damit auch eine
Familienerfolgsgeschichte fort: Bruder Niklas krönte sich 2023 zum
Europameister, Cousin Patrick war 2022 Vize-Weltmeister.
Unerreichte Siegesserie für Österreich in der Disziplin
„Betonbau“ geht weiter
Gold haben auch die beiden Betonbauer Lukas Miedler (aus
Niederösterreich) und Lukas Ritzberger von der oberösterreichischen
HABAU Group geholt: Im Teambewerb haben die beiden, gecoacht vom
Experten Thomas Prigl, eine bei Berufs-, Welt- und
Europameisterschaften, also World- und EuroSkills, unerreichte
Siegesserie fortgesetzt: Seit 2015 (!) sind die Teilnehmer aus
Österreich in der Disziplin „Betonbau“ ungeschlagen.
Martin Riegler aus Schönau im Mühlkreis in Oberösterreich stand
in der Disziplin „Anlagenelektrik“ auf dem Siegerpodest: Der
Mitarbeiter der voestalpine Stahl GmbH in Linz – mit dem Vorarlberger
Experten Max Meusburger (der selbst bei EuroSkills 2018 in Budapest
Vize-Europameister in diesem Bereich wurde) – sicherte sich den Vize-
Europameistertitel.
Ebenfalls auf dem Stockerl landete Daniel Schinagl aus
Oberösterreich: Der Schweißer von Palfinger in Lengau holte in einem
überaus herausfordernden Umfeld in einer extrem knappen Entscheidung,
bei der nur vier Punkte von 800 möglichen Punkten zwischen 1. und 3.
Rang lagen, Bronze. Sein Coach: Gustav Klammer aus Vorarlberg.
Nur knapp verpasste Sandro Flatz aus Vorarlberg eine EuroSkills-
2025-Medaille. Der Mitarbeiter der Julius Blum GmbH belegte im
Wettbewerb „Maschinenbau CAD“ den vierten Platz und sicherte sich mit
dieser Platzierung mit mehr als 700 von 800 möglichen Punkten eines
der begehrten „Medallions for Excellence“.
Österreich bei den EuroSkills 2025: Sechs Mal Gold, drei Silber,
drei Bronze – das sind alle Sieger
Insgesamt haben Jungfachkräfte aus Österreich bei EuroSkills 2025
mit ihren herausragenden Leistungen sechs Mal Gold, drei Mal Silber,
drei Mal Bronze sowie 17 Medallions for Excellence (davon zehn vierte
Plätze) erkämpft. „Das ist wirklich beeindruckend und zeigt neben den
Fähigkeiten der jungen Damen und Herren einmal mehr eindrucksvoll die
Stärke der österreichischen Lehrlingsausbildung im internationalen
Wettbewerb. Österreichs junge Fachkräfte werden von ihren
Ausbildungsbetrieben der Industrie in Zusammenarbeit mit den
Berufsschulen praxisnah und am Puls der Zeit ausgebildet“, hebt WKÖ-
Bundessparte-Industrie-Obmann Menz abschließend hervor. (PWK370/JHR)