Wien (OTS) – Im 22. Wiener Gemeindebezirk entsteht ein weiteres
innovatives
Schulbauprojekt: Ein rund 2.109 m² großer Zubau schafft in der
Expositur 22., Langobardenstraße 178 Platz für 7 weitere
Bildungsräume und ermöglicht ein Angebot für schulische
Tagesbetreuung. Die Fertigstellung des Neubaus ist für Herbst 2027
geplant.
Moderne Architektur und Freiraumgestaltung
Mit der Erweiterung festigt sich die Löwenschule Aspern als ein
pädagogisch attraktiver und inklusiver Schulstandort. Der Ausbau zur
schulischen Tagesbetreuung rundet das Angebot ab: Im neugebauten
Erdgeschoss entstehen dafür eine Aufwärmküche und mehrere
Essbereiche.
„In einem so stark wachsenden Bezirk wie der Donaustadt ist jeder
neue Bildungsraum eine Investition in die Zukunft unserer Kinder. Mit
der Erweiterung der Löwenschule Aspern schaffen wir moderne
Schulplätze genau dort, wo Familien sie brauchen. Durch das neue
Ganztagsangebot entlasten wir die Eltern spürbar und bieten den
Kindern eine innovative Lernumgebung für beste Bildungschancen“,
betont Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling.
„Mit dem Spatenstich für die Löwenschule Aspern legen wir den
Grundstein für die Zukunft unserer Kinder. Wir in Wien investieren in
die Köpfe von morgen und schaffen einen Raum, in dem junge Menschen
beste Bildung, faire Chancen, Sicherheit und das nötige
Selbstvertrauen für ihren Lebensweg erhalten. Hier entsteht ein
innovativer und inklusiver Ort für gemeinsames Lernen und Wachsen.
Die Löwenschule Aspern wird ein neuer Treffpunkt des Wissens, des
Austauschs und der Begegnung in der Donaustadt. Der heutige
Spatenstich ist ein starkes Signal für Bildungsgerechtigkeit und ein
gelebtes Miteinander in Wien“, sagt SPÖ Klubvorsitzender Josef
Taucher.
„Angesichts der hohen Nachfrage nach Ganztagsschulplätzen in
Wien, arbeitet wir mit besonderem Druck daran, die Kapazitäten
laufend zu erweitern – so auch hier in Aspern“, betont
Abteilungsleiterin der Stadt Wien – Schulen (MA 56) Mag a Andrea
Trattnig.
Eine barrierefreie Verbindung zum Bestandsgebäude ermöglicht
räumliche Synergien. In der ersten Etage finden sich spezielle
Bewegungs- und Kreativräume. Auch ein Teamraum für die Lehrkräfte ist
im ersten Stock angesiedelt. Die Bildungsräume verteilen sich vom 1.
bis zum 3. Obergeschoss, wo auch großzügige Multifunktionsflächen für
verschiedene Aktivitäten zur Verfügung stehen. Dies ermöglicht die
Umsetzung des erprobten Clusterkonzepts. Von den
Multifunktionsflächen der 2. und 3. Etage aus können die Schüler*
innen zudem eine 156 m² große Freiklasse betreten und auch draußen
Freizeit und Unterricht genießen. Für weitere Rekreation wird die
Freifläche rund um den Zubau erneuert und mit modernen Spielgeräten
ausgestattet.
Um sicherzustellen, dass die Bedürfnisse der Nutzer*innen bei der
Planung und Umsetzung berücksichtigt werden, begleitet die Klima- und
Innovationsagentur Wien UIV das Projekt im Auftrag der Abteilung
Stadt Wien – Schulen (MA 56) über alle Projektphasen hinweg. Dabei
werden mit der Schulgemeinschaft bspw. Konzepte für die
Freiraumgestaltung erarbeitet. Auch im ersten Semester des Betriebs
wird die Schule begleitet, um gut in das neue Raumkonzept eingeführt
zu werden.
Im Endausbau stehen den Schüler*innen und Lehrkräften eine 25-
klassige ganztägig geführte Volksschule (inkl. der Bestandsschule in
der 22., Oberdorfstraße 2 mit 9 Klassen) zur Verfügung.
Nachhaltige Bauweise
„Die Modernisierungsmaßnahmen stärken die Schule auch in
pädagogischer Hinsicht: Moderne Bildungs- und Gemeinschaftsräume,
barrierefreie Zugänge, mehr Bewegungsmöglichkeiten sowie die
schulische Tagesbetreuung schaffen beste Voraussetzungen für
individuelles Lernen, Chancengerechtigkeit und ein gutes Miteinander
im Schulalltag“, so Bildungsdirektorin Elisabeth Fuchs.
„Bildung ist der Schlüssel zu einer guten Zukunft. Eine
hochwertige Schulinfrastruktur ist dafür essentiell. Mit dem
Spatenstich für die Schulerweiterung, die von unserem Unternehmen WIP
Wiener Infrastruktur Projekt GmbH umgesetzt wird, legen wir den
Grundstein dafür und schaffen neuen Schulraum bei laufendem Betrieb“,
so Oliver Stribl, Geschäftsführer Wien Holding.
Das Vorhaben zeichnet sich durch eine nachhaltige Bauweise und
eine moderne Architektur aus: Der Neubau wird in Holzbauweise
errichtet. Das Gesamtbild der Schule wird mit einer Holzfassade sowie
schattenspendender Fassadenbegrünung komplettiert. Auch
energieeffiziente Technik wie eine Photovoltaikanlage sowie die
Nutzung von Erdwärme werden im Projekt umgesetzt.