Schönheit

Baustart am Josef-Matthias-Hauer-Platz – Aus viel befahrener Kreuzung wird begrüntes Bezirkszentrum

Wien (OTS) – Im Herzen der Josefstadt startet heute die Umgestaltung
des Josef-
Matthias-Hauer-Platzes. Grundlage ist eine bezirksweite Bürger*
innenbeteiligung durch die Bezirksvorstehung. Der Knotenpunkt von
Josefstädter Straße, Albertgasse und Skodagasse wird verkehrsberuhigt
und zu einem urbanen Bezirkszentrum umgebaut, der als sozialer
Treffpunkt dient.

Bezirksvorsteher Martin Fabisch zeigt sich beim Baustart erfreut:
„Wir schaffen ein Bezirkszentrum für die Josefstadt, das für alle da
ist. Der neue Platz wird ein klimagerechter und konsumfreier Ort, an
dem sich Menschen begegnen, aufhalten und wohlfühlen können. Weniger
Durchzugsverkehr und die großzügige Begrünung steigern die
Lebensqualität der Anrainer*innen maßgeblich.“

Zwtl.: Grünes Zentrum im Grätzl

Auf einer Gesamtfläche von rund 2.600 qm wird der Platz bis zum
Sommer 2027 umfassend entsiegelt. Der Asphalt wird durch eine helle,
versickerungsfähige Pflasterung ersetzt, die Wasser speichert und es
an heißen Tagen verdunsten lässt. 560 qm neue Grünfläche sowie 15
neue Bäume, neun Hochstammsträucher und Grünbeete sollen zu einem
kühleren Mikroklima beitragen. Zahlreiche neue Sitzgelegenheiten
laden künftig dazu ein, sich im Schatten der Bäume zu entspannen. Ein
besonderes Highlight des Platzes ist das zentral gelegene Wasserspiel
mit neun Bodendüsen, das an heißen Sommertagen wohltuende Abkühlung
ermöglicht. Nach seiner umfangreichen Umgestaltung soll der Josef-
Matthias-Hauer-Platz unter anderem als Bauernmarktplatz oder für
Freiluft-Veranstaltungen wie Konzerte und Kino genutzt werden und
damit ein vielfältiges Angebot für das ganze Grätzl bieten. Der Platz
wird zudem verkehrsberuhigt, da die Durchfahrt für den motorisierten
Individualverkehr in die Josefstädter Straße wegfällt, wodurch der
Durchzugsverkehr deutlich reduziert wird.

Zwtl.: Sicheres Queren mit dem Rad

Ein zentrales Element der Umgestaltung ist ein Zwei-Richtungs-
Radweg über den Platzbereich, mit dem eine sichere Möglichkeit zur
Überquerung des Platzbereichs gewährleistet wird. Das Besondere
daran: Der Radweg wird in einem Design gestaltet, das ihn
unverkennbar vom restlichen Pflaster unterscheidet. Die zum Einsatz
kommenden Granitplatten sind dunkler als jene vom übrigen
Platzbereich. So ist der Radweg noch leichter von den Gehbereichen zu
unterscheiden, was besonders für Kinder und sehbehinderte Personen
die Sicherheit zusätzlich erhöht und die Barrierefreiheit verbessert.

Auch die Skodagasse wird komplett umgestaltet und
verkehrsberuhigt. Radfahrer*innen wird künftig das Radeln in beide
Richtungen ermöglicht. Davon profitieren alle Radfahrer*innen, die
weiter auf der Florianigasse fahren wollen. Zusätzlich werden mehr
Radabstellanlagen aufgestellt und der Gehsteig verbreitert.

Und auch in der Albertgasse wird Radfahren in Zukunft noch
komfortabler: Denn die Albertgasse, in der so wie bisher Radfahren in
beide Richtungen erlaubt sein wird, wird in Zukunft für den KFZ-
Verkehr als Einbahn geführt. So wird die Verbindung über den Josef-
Matthias-Hauer-Platz noch einfacher und das Vorankommen auf zwei
Rädern zum Vergnügen. Von der Verkehrsberuhigung am Platz profitiert
somit die ganze Rad-Achse durch den siebten und achten Bezirk entlang
der Albertgasse und Schottenfeldgasse. „Damit schließen wir eine
wichtige Lücke in der Rad-Achse und schaffen gleichzeitig eine
sichere und komfortable Verbindung für den Radverkehr. Und wer
künftig hier radelt, tut das im Schatten neuer Bäume statt auf heißem
Asphalt.” so Gemeinderätin Stefanie Vasold in Vertretung von
Mobilitätsstadträtin Ulli Sima.

Zwtl.: Aufwertung und Verkehrsberuhigung in den Nebengassen

Auch die angrenzende Skodagasse und Albertgasse (jeweils bis zur
Florianigasse) werden in die Umgestaltung einbezogen:

Skodagasse : drei neue Bäume, neun Hochsträucher sowie angepasste
öffentliche Beleuchtung.

Albertgasse : fünf neue Grünflächen mit fünf Bäumen, zusätzliche
Sitzgelegenheiten, neuer Trinkbrunnen mit frischem Hochquellwasser
vor der Hausnummer 35 sowie 20 neue Radbügel. In beiden Gassen erhält
die Seite der ungeraden Hausnummern eine Pflasterung aus Betonstein.

Hamerlingplatz : neues Sitz-Platzerl vor dem Lore-Segal-Park.

Zwtl.: Öffis und Garage bleiben erreichbar

Die Zufahrt zur Parkgarage beim Lore-Segal-Park bleibt wie
gewohnt bestehen. Die beiden Straßenbahnlinien 5 und 12 bleiben
bestehen. Einzig die Haltestelle Albertgasse wird 20 Meter verschoben
und barrierefrei ausgebaut. Somit ist auch die Anbindung an die Öffis
weiterhin gewährleistet.

Weitere Informationen erhalten Sie auf josefstadt.wien.gv.at
sowie bei der Bezirksvorstehung für den 8. Bezirk unter Tel. 01/4000-
08110 oder [email protected] .