Bauherr:innenpreis geht an Loft-Flügel der Wiener Städtischen

Wien (OTS) – Das preisgekrönte Loft-Gebäude an der Kreuzung
Taborstraße/Bruno-
Marek-Allee im Nordbahnviertel, entworfen vom Wiener Architekturbüro
StudioVlayStreeruwitz, beeindruckt durch seine offene Raumstruktur,
die smarte Nutzung von Raum und Licht sowie ein zukunftsweisendes
Energiekonzept. Damit setzt die Bauherrin Wiener Städtische in
Kooperation mit dem Studio architektonische Maßstäbe in der urbanen
Entwicklung. „Unser Ziel war es, einen innovativen, nachhaltigen und
auch unkonventionellen Ort zu schaffen, der Menschen inspiriert,
offen für individuelle Lebensformen ist und dabei höchste
architektonische Qualität bietet. Dass dieses Konzept nun diese hohe
Anerkennung findet, macht uns als Bauherrin unglaublich stolz“ ,
freut sich Sonja Raus, Vorstandsdirektorin der Wiener Städtischen .
In der Jurybegründung heißt es: „Mit der Auszeichnung würdigt die
Jury den gelungenen Versuch, im freifinanzierten Wohnungsbau
besondere Wege zu gehen – architektonisch, sozial und prozessual. Der
Loftflügel ist ein Pionierprojekt, das zeigt, dass sich Flexibilität,
Nachhaltigkeit und Markttauglichkeit im heutigen Wohnungsbau nicht
ausschließen, wenn Bauherrin und Architekt:innen entsprechend
zusammenarbeiten.“

Zwtl.: Lebensräume neu denken

Direkt angrenzend an das knapp 100 Meter hohe Wohnhochhaus mit
dem Namen „Schneewittchen“ – dem „Leuchtturm“ des Nordbahnviertels –
sowie an die 9 Hektar große grüne „Freie Mitte“, beherbergt das
prämierte Gebäude 32 Lofts. Dank ihrer Größe von je rund 50 bis über
100 Quadratmeter sowie einer großzügigen Raumhöhe von ca. 2,8 Meter
bieten sie Platz für freie Gestaltung. Die flexiblen Wohneinheiten
können optimal einem ständigen Wandel unterliegende Lebensformen
aufnehmen: Schränke, Regale, Vorhänge oder Pflanzen ersetzen
Zimmertrennwände und schaffen eine vielschichtige und individuelle
Atmosphäre. Ein drei Meter tiefes Balkondeck sorgt zudem für
individuellen Freiraum für jedes Loft sowie für Raum für spontane
Begegnungen. „Das Loft-Gebäude im Nordbahnviertel ist ein
Paradebeispiel dafür, wie zeitgenössische Architektur Lebensräume neu
denken kann. Wir freuen uns sehr, dass die Verbindung aus
ästhetischem Anspruch, funktionaler Offenheit und nachhaltiger
Bauweise die Jury des Bauherr:innenpreises überzeugt hat“, so Lina
Streeruwitz vom StudioVlayStreeruwitz . In Bezug auf Nachhaltigkeit
punktet der seit seiner Fertigstellung Ende 2024 voll vermietete Loft
-Flügel mit Fernwärme und -kälte dank angewandter Bauteilaktivierung,
mit Photovoltaikanlagen und extensiver Begrünung.

Der Bauherr:innenpreis, vergeben von der Zentralvereinigung der
Architekt:innen Österreichs, würdigt Bauvorhaben, die in der
Verwirklichung ihrer Bauaufgabe, der Ausführung, der
architektonischen Gestalt, in ihrem gesellschaftlichen Engagement und
innovatorischen Charakter als vorbildlich zu bezeichnen sind. Der
prämierte Loft-Flügel wie auch alle anderen nominierten Projekte sind
von 2. Dezember 2025 bis 6. März 2026 bei freiem Eintritt im Ringturm
(Schottenring 30) zu sehen.

Nähere Infos unter www.airt.at .