Wien (OTS) – –
Der Kauf auf Kredit ist besonders bei Jüngeren und Frauen
beliebt.
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Ein Viertel der Österreicher*innen nutzt die Option mindestens
einmal im Quartal.
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Personen in finanziell angespannter Situation entscheiden sich
häufiger für „Buy Now, Pay Later“ als jene, die finanziell gut
aufgestellt sind.
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Vier von zehn Befragten halten höhere Ausgaben durch die
Verfügbarkeit einer Ratenzahlung für wahrscheinlich bis sehr
wahrscheinlich.
Wie eine bank99 Umfrage unter 400 Personen zeigt, verleitet die
Kaufoption „Buy Now, Pay Later“ zu erhöhtem Konsum: Knapp 40 Prozent
der Österreicher*innen denken, dass sie aufgrund der Zahlungsoption
mehr Geld ausgeben als geplant. Die Möglichkeit, Einkäufe erst später
oder in Raten zu bezahlen, ist dabei gerade in der jungen
Altersgruppe beliebt: 60 Prozent der 18- bis 29-Jährigen nutzen „Buy
Now, Pay Later“ bei ihren Einkäufen, über ein Drittel dabei
mindestens einmal alle drei Monate (39 Prozent). Auch Frauen und
Personen mit angespannten finanziellen Verhältnissen greifen häufiger
auf die Option zurück: 17 Prozent der weiblichen Befragten zahlen
mindestens einmal im Monat ihre Einkäufe auf diese Weise, während das
nur für etwa jeden zehnten Mann gilt (neun Prozent). Knapp ein
Drittel der Personen in einer finanziell prekären Lage (31 Prozent)
nutzt die Zahlungsoption mindestens einmal im Quartal, bei finanziell
gut aufgestellten Personen trifft das nur auf jede*n fünfte*n
Befragte*n zu.
Bernhard Hohenegger, Vorstand Markt der bank99: „Die Möglichkeit,
Käufe zu tätigen und dabei Zahlungen in die Zukunft zu verlagern,
erscheint Konsument*innen häufig als attraktive Lösung. Die Praxis
zeigt jedoch, dass insbesondere die höhere Anzahl kleinerer Beträge
zu mangelnder Transparenz über bestehende Zahlungsverpflichtungen zu
einem späteren Zeitpunkt führt. Wir empfehlen daher, Käufe des
täglichen Bedarfs nur bei unmittelbarer Zahlungsfähigkeit zu tätigen.
Bei größeren Anschaffungen, wo das nicht möglich ist, sollten
geeignete Finanzierungsinstrumente wie Ratenkauf oder Kredit im
Vorfeld verglichen werden, um so die kostengünstigste Option zu
wählen. Ein Konsumkredit kann dabei durch oft günstigere Zinssätze,
individuell anpassbare Laufzeiten und die Möglichkeit zur vorzeitigen
Rückzahlung Vorteile gegenüber einer Händlerfinanzierung bieten.“
Zwtl.: Noch kein „must have“ im Onlinehandel
„Buy Now, Pay Later“ wird als Zahlungsoption in Österreich
vorrangig beim Einkaufen im Internet verwendet: Knapp ein Drittel der
Österreicher*innen (29 Prozent) zahlen online am liebsten auf diese
Weise. Bei Personen, die die Option regelmäßig (alle drei Monate oder
häufiger) nutzen, ist der Anteil mit 79 Prozent sogar noch höher. Für
sieben Prozent ist die Zahlung mit „Buy Now, Pay Later” mittlerweile
die Voraussetzung für den Kauf in einem Onlineshop, bei den 18- bis
29-Jährigen sagen dies bereits mehr als doppelt so viele (16 Prozent)
. Zieht man das Einkaufsverhalten offline ebenfalls in Betracht,
greift jede*r vierte Österreicher*in mindestens einmal im Quartal auf
die Zahlungsmethode zurück. Über die Hälfte der Befragten (53 Prozent
) haben dagegen noch nie mit der Zahlungsoption „Buy Now, Pay Later“
eingekauft. Knapp ein Viertel der Befragten (23 Prozent) zeigt aber
Interesse daran, zukünftige Anschaffungen online wie offline erst
später zu bezahlen.
Zwtl.: Risiko der eigenen Verschuldung als größter Nachteil
60 Prozent der Österreicher*innen sehen den größten Nachteil von
„Buy Now, Pay Later“ darin, dass sie sich dadurch verschulden
könnten. Auch das Risiko, in finanzielle Schwierigkeiten zu kommen,
sowie ein erschwerter Überblick über die eigenen Ausgaben, sehen mehr
als die Hälfte (52 Prozent) als problematisch. Nur sechs Prozent
erkennen keine Nachteile darin, mit der Zahlungsoption einzukaufen.
Interessanterweise haben gerade die 18- bis 29-Jährigen ein stärkeres
Bewusstsein für die möglichen Mehrausgaben, über die Hälfte davon (52
Prozent) schätzen die Wahrscheinlichkeit für zusätzliche Ausgaben als
hoch ein. Dies gilt hingegen nur für etwas mehr als ein Fünftel der
Personen zwischen 60 und 69 Jahren (22 Prozent).
„Das Bewusstsein über die Risiken schützt Konsument*innen
offenbar nicht davor, tatsächlich Mehrausgaben im Internet zu
tätigen. Umso wichtiger ist es, sämtliche Kosten in einer Übersicht
zu erfassen, um die eigenen Finanzen dauerhaft gut im Blick zu
behalten. Als bank99 ist es uns ein Anliegen, Finanzwissen zu
vermitteln und über die verschiedenen finanziellen Möglichkeiten und
Risikofaktoren aufzuklären. Denn nur wer den Überblick über die
eigene finanzielle Situation behält, kann verantwortungsvoll und
langfristig gute Entscheidungen treffen“ , so Bernhard Hohenegger,
Vorstand Markt der bank99.
Zwtl.: bank99: Immer da, wenn du uns brauchst
Die bank99 AG ist ein Tochterunternehmen der Österreichischen
Post AG (90 Prozent) und der Schelhammer Capital Bank AG (10 Prozent)
. Mit rund 350 Mitarbeiter*innen betreut sie österreichweit rund
300.000 Kund*innen. Mit einem flächendeckenden Netz von knapp 1.700
Postpartnern und Postfilialen bietet die bank99 ein umfassendes
Leistungsportfolio mit Konto, Zahlungsverkehr und Geldversand,
Konsumkredit, Veranlagen und Sparen, Wohnfinanzierung und
Versicherungen. Mehr auf bank99.at .