Wien (OTS) – Das interdisziplinäre FFG-Leitprojekt „Linked Care –
Durchgehende
Informationsversorgung in der mobilen Pflege und Betreuung“ vernetzt
Pflege- und Betreuungspersonen, Ärzt*innen und Apotheken digital.
Zwtl.: Lückenhafte und zeitaufwändige Abläufe sollen durch digitale
Prozesse verbessert werden
Der Bedarf an Pflege, Betreuung und Therapie wächst und die
Arbeitsbelastung in den Gesundheitsberufen, vor allem der Pfleger*
innen, steigt. Gleichzeitig ist auch der interprofessionelle
Austausch und die Dokumentation wesentlich mehr und zeitaufwändiger
geworden.
Ziel des knapp fünfjährigen Linked Care Forschungsprojekts war,
am Beispiel eines digitalen Prozesses für Medikamentenbestellung, die
interprofessionelle Zusammenarbeit zu erleichtern. Besonderer Fokus
wird auf die Kommunikation zwischen Pflege und Betreuung, Hausärzt*
innen und Apotheken gelegt. Die Hochschule Campus Wien hat in einem
interdisziplinären Projektkonsortium mit insgesamt 13 Partner*innen
aus mobilen Pflege- und Betreuungsorganisationen, Softwareunternehmen
und Wissenschaftspartnern intensiv zusammengearbeitet, um eine
praxisnahe digitale Lösung zu entwickeln und zu erproben.
Durch Linked Care wird ein sicherer Informationsfluss in der mobilen
Pflege/Betreuung hergestellt, sodass alle Beteiligten der
Gesundheitsprofessionen unter starker Berücksichtigung der Klient*
innen und Angehörige effizient digital zusammenarbeiten. Die
Zusammenarbeit mit weiteren Stakeholdern wie den Berufsverbänden, den
politischen Verantwortlichen und der ELGA war für den Erfolg
ausschlaggebend.
Zwtl.: Beitrag zu ELGA
Teile der erarbeiteten Linked Care Dokumente sind als Vorschlag
für die Überarbeitung des Pflegesituationsberichts in ELGA
eingeflossen.
Zwtl.: Abschlussveranstaltung Linked Care
Donnerstag, 25. September 2025
15.00–18.00 Uhr
Hochschule Campus Wien
Festsaal H.-2.03
Favoritenstraße 232
1100 Wien
Zwtl.: Programm
Begrüßung
Elisabeth Haslinger-Baumann, Projektleiterin und Vizerektorin für
Forschung und Entwicklung Hochschule Campus Wien
Präsentation der Projektergebnisse
Projektkonsortium
Vision und Zukunft
Projektkonsortium
Expert*innentalk
Sandra Frauenberger, Geschäftsführerin Dachverband der Wiener
Sozialeinrichtungen
Gerda Geyer, Programmmanagerin Österreichische
Forschungsförderungsgesellschaft (FFG)
Emmanuel Helm, Leiter Standards und Usability ELGA GmbH
Elisabeth Potzmann, Präsidentin Österreichischer Gesundheits- und
Krankenpflegeverband (ÖGKV)
Elisabeth Rappold, Abteilungsleiterin Gesundheitsberufe der
Gesundheit Österreich GmbH (GÖG)
Wir ersuchen um Anmeldung.
Zwtl.: Partnerorganisationen
Partner*innen in der Anwendung
–
Akademie für Altersforschung am Haus der Barmherzigkeit
–
Volkshilfe Gesundheits- und Soziale Dienste GmbH
–
Wiener Rotes Kreuz Rettungs-, Krankentransport-, Pflege- und
Betreuungsgesellschaft m.b.H.
–
Volkshilfe Wien gemeinnützige Betriebs-GmbH
–
Johanniter Österreich Ausbildung und Forschung gem. GmbH
Wissenschaftliche Partner*innen
–
FH Technikum Wien
–
Universität Wien – Institut für Ethik und Recht in der Medizin
Technische Partner*innen
–
Compugroup Medical CGM
–
HCS Health Communication Services GmbH
–
myneva Austria GmbH, Loidl-Consulting & IT Services GmbH
–
Österreichische Apotheker-Verlagsgesellschaft m.b.H.
–
Steszgal Informationstechnologie GmbH
Hochschule Campus Wien
Mit rund 8.500 Studierenden an zwei Standorten und zwei
Kooperationsstandorten ist die Hochschule Campus Wien die größte
Fachhochschule Österreichs. In den Departments Angewandte
Pflegewissenschaft, Applied Life Sciences, Bauen und Gestalten,
Gesundheitswissenschaften, Soziales, Technik sowie Verwaltung,
Wirtschaft, Sicherheit, Politik steht ein Angebot von nahezu 70
Studienprogrammen in berufsbegleitender und Vollzeit-Form zur
Auswahl. Anwendungsbezogene Forschung und Entwicklung wird in zehn
fachspezifischen Kompetenzzentren gebündelt. Fort- und Weiterbildung
in Form von Seminaren, Modulen und Zertifikatsprogrammen deckt die
Hochschule über die Campus Wien Academy ab. Die Hochschule Campus
Wien ist Gründungsmitglied im Bündnis Nachhaltige Hochschulen.
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