Wien (OTS) – Die Österreicher:innen haben klare Vorstellungen davon,
wie der
Autoverkehr gestaltet werden sollte. Laut einer aktuellen Trendstudie
von Integral Markt- und Meinungsforschung im Auftrag von AutoScout24
liegt der Fokus vieler Befragter auf pragmatischen Lösungen. „Die
Bevölkerung wünscht sich in erster Linie konkrete Verbesserungen im
Bereich Parken, sowohl für Anrainer:innen als auch im öffentlichen
Raum. Maßnahmen wie City-Maut oder autofreie Zonen werden
differenziert bewertet, wobei die Unterschiede zwischen den
Bundesländern zum Teil erheblich sind“, so Nikolaus Menches, Country
Manager von AutoScout24 in Österreich.
Zwtl.: Anrainer:innen suchen Entlastung – vor allem beim Parkraum
Mit 74 Prozent Zustimmung ist der Wunsch nach mehr
Parkmöglichkeiten für Anrainer:innen das wichtigste Anliegen quer
durch die Bundesländer. Besonders hoch ist das Bedürfnis in der
Steiermark und Kärnten mit 79 Prozent, dicht gefolgt von Wien (76
Prozent) sowie Oberösterreich und Salzburg (73 Prozent). In
Niederösterreich und dem Burgenland fällt der Wert mit 68 Prozent
etwas geringer aus.
Auch zusätzliche Parkgaragen sind gefragt: 59 Prozent der
Befragten würden sich über mehr Stellplätze in Tief- oder Hochgaragen
freuen. In Oberösterreich und Salzburg ist die Nachfrage mit 73
Prozent besonders groß, gefolgt von Tirol und Vorarlberg (70 Prozent)
sowie Wien (67 Prozent).
Zwtl.: Innenstädte mit weniger Verkehr und mehr Freiraum
Wenn es um die Gestaltung von Innenstädten geht, zeigen sich
deutliche Unterschiede je nach Region. 45 Prozent der
Gesamtbevölkerung sprechen sich für eine Reduktion von Reisebussen in
den Zentren aus. Besonders in Wien (56 Prozent) ist die Zustimmung
hoch.
Autofreie Bereiche wünschen sich ebenfalls 44 Prozent der
Befragten. In Oberösterreich und Salzburg (47 Prozent) sowie
Steiermark und Kärnten (46 Prozent) liegt die Zustimmung über dem
Schnitt, während Tirol und Vorarlberg mit 38 Prozent deutlich
zurückhaltender ist.
Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der City-Maut für
Tourist:innen. Während Wien mit 56 Prozent dafür ist, liegt die
Zustimmung im Süden Österreichs bei lediglich 30 Prozent. Im Schnitt
befürworten 42 Prozent der Befragten diese Maßnahme.
Zwtl.: Begegnungszonen und höhere Gebühren spalten die Meinung
Etwas mehr als ein Drittel der Befragten (36 Prozent) würden den
Ausbau von Begegnungszonen begrüßen. Besonders gering ist die
Zustimmung in Wien (29 Prozent) und der Steiermark (28 Prozent),
während in Oberösterreich mit 48 Prozent dieses Thema klar auf der
Agenda der Befragten steht.
Höhere Parkgebühren für größere Autos stößt bei 35 Prozent der
Befragten auf Zustimmung. In Wien liegt der Anteil mit 44 Prozent
über dem Durchschnitt, während in Kärnten nur 29 Prozent diese
Maßnahme befürworten.
Tabelle finden Sie im Anhang!
Über die Trendumfrage:
* Für die Trendstudie hat Integral Markt- und Meinungsforschung im
Jänner 2025 für AutoScout24 500 österreichische Autobesitzer:innen
von 18 bis 69 Jahren online repräsentativ für diese Zielgruppe
befragt.